black_out„Schon in den vergangenen beiden Wintern war die Lage angespannt. Nun gehen überall in hohem Tempo weitere Anlagen vom Netz“.
(RWE Chef Peter Terium gegenüber der Süddeutschen Zeitung)

Pünktlich zum Herbst kommen auch wieder die Meldungen zu möglichen Blackouts. Das ein solches Interview nicht einmal 24 Stunden nach dem Zeitpunkt veröffentlicht wird, an dem mehr als 20 Millionen Haushalte Strom aus Windkraft, Sonne und Wasser bekommen haben, zeigt Verbesserungspotential bei der Pressearbeit.

Im Zitat wird klar und deutlich widerlegt, was bei blog.stromhaltig im Juli berichtet wurde. Bezugnehmend auf die Analyse der Bundesnetzagentur wurde ein eher entspanntes Bild wahrgenommen. Für den Winter 2011/2012 wurden von der BNetzA einige Überlastungen festgestellt.

Es gibt tatsächlich Anlagen, die mit hohem Tempo vom Netz gehen. So zum Beispiel das größte Kohle Kraftwerk in Deutschland (Neurath). Die RWE Power teilte auf Anfrage mit:

Auf der „Transparenzseite“ unserer Unternehmens im Internet stellen wir unsere Stromproduktion ausführlich und übersichtlich dar, um so Marktbeobachter zu informieren. Auch Kraftwerksausfälle werden dort sehr zeitnah mit einer entsprechenden Begründung aufgeführt.

http://www.rwe.com/web/cms/de/59928/transparenz-offensive/deutschland/stromerzeugung-online/

Was allerdings der Grund für einen temporären Ausfall am 21. Juli gewesen ist, kann ich auf die Schnelle nicht ermitteln, zumal wir am Standort ja mehrere Blöcke betreiben. Was für uns als Stromproduzenten allerdings wichtig ist: Das Kraftwerk Neurath – das gilt auch für die beiden neuen Blöcke – steht dem Markt mit einer hohen Zuverlässigkeit zur Verfügung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.

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