EB-JournalismusDies ist sie nun, die Nummer 100. Der Jubiläums Blogpost bei den Energieblogger. Einiges hat sich in diesen Beiträgen entwickelt. Viele Aktionen vom Strommix Navigator über die Wahlberichterstattung  und und und ...

blog.stromhaltig hat sich als Blog in dieser Zeit weiterentwickelt, ist aber dem Thema Strom immer treu geblieben. Daher soll dieser Beitrag auch einmal die anderen Themen der Energiewende zu Vorschein bringen, die hier ansonsten etwas zu kurz kommen.

Gerade im privaten Umfeld sollte man den Blick nicht nur auf Strom werfen. Viel zu einfach ist es den Fehler der Medien zu machen und Energiekosten und Stromkosten gleich zu setzen. Energie kann man nicht verbrauchen – Strom schon.

„Unternehmen wenden rund ein Fünftel ihres Energieverbrauchs für die Klimatisierung von Gebäuden auf“, berichtete Professor Andreas Pfnür vom Lehrstuhl für Immobilienwirtschaft und BauBWL an der TU Darmstadt.  (Quelle: Energiezukunft.eu)

Wird Strom im Zusammenhang von Klimatisierung dem normalen Haushaltsstrom gleichgesetzt, dann bringt er für die Energiewende nichts. Klar, bei Neubauten sollte man darauf achten, dass möglichst wenig Energie benötigt wird – doch auch die Restmenge kann dynamisch und flexibel abgerufen werden. Von heutigem Smart-Grid-Ready bin ich hier leider etwas enttäuscht – Gebäude sind es nicht und die Geräte eigentlich auch nicht…

Beschränken wir uns dann doch lieber auf die Minimallösung?

Der Herbst ist eine gute Zeit, die Heizung aufzurüsten. Zu den beliebtesten Gadgets zählen mittlerweile programmierbare Thermostatventile, mit denen der Heizkörper ganz automatisch geregelt werden kann. Adé überhitzte Räume und Heizenergieverschwendung (Energie Experten)

Vor 3 Jahren habe ich selbst gebaut. Nicht schlecht gestaunt habe ich, dass das damals moderne  heute immer noch aktuell ist.

Damit wird der Stand der energetischen Anforderungen für Neubauten aus dem Jahr 2009 bis zum Jahr 2016 festgeschrieben – sieben Jahre Stillstand. (Energynet).

Beim Hausbau war mir klar, warum ich mich für die Energiewende einsetze. Weil ich sparen will! Gerade bei einem Neubau setzt man für sich selbst ein Zeichen für die kommenden Jahre.  Schnell bekommt man das Gefühl, das jeder Euro den man jetzt ausgeben kann – mehrere Euro in den kommenden Jahren weniger Belastung sein wird.

Obwohl wir mittlerweile gerne als „Geiz-Ist-Geil“-Gesellschaft beschrieben werden, bringt die Energiewende auch für die Zukunft etwas. Es war die aktuelle Kanzlerin, die mit einem roten Anorak bekleidet vor einem Eisberg zur Klima-Kanzlerin gekürt wurde. Einige Jahre später ist nach dem BMW-Spenden-Debakel nur noch wenig davon übrig….

Die Menschen wollten wissen, welche konkreten Antworten die künftige Regierung auf den Klimawandel mit seinen dramatischen Folgen für die menschliche Entwicklung, die Überwindung der Armut sowie die planetaren Ökosysteme gibt. Die nachhaltige Befriedigung der wachsenden globalen Nachfrage nach Energie, Nahrungsmitteln und Ressourcen stehe auf dem Spiel. (Klimaschutznetz)

Das war er, der Post Nummer 100 – heute mal nicht Stromhaltig, dafür aber mit ein paar Links zu Freunden, denn dass sind die Energieblogger geworden…

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