Daten: Entsoe
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Es ist nicht sonderlich windstill – und auch die Sonne schaut hinter den Wolken vor. Gerade in Süddeutschland sind viele Betriebe noch im Sommerurlaub. Dennoch kommt es am Dienstag 13.08.2013 zu einem sehr seltenen Phänomen: Über die 24 Stunden des Tages wird die Stromerzeugung in Deutschland niedriger sein, als der Verbrauch. Das Ergebnis ist ein Netto-Import aus den Nachbarländern.

Im Jahre 2013 wird es wahrscheinlich einen neuen Rekord für den Strom-Export aus Deutschen Kraftwerken geben, so meldete der IWR im Juli. Situationen wie der 13.08.2013 sind eher die Seltenheit, kommen aber vor – und sollten bei der Planung von neuen Anlagen nicht vergessen werden.

Über den Tag verteilt werden insgesamt rund 74 GWh aus dem Ausland importiert werden, wobei die Importspitze in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr liegt. Auffallend ist der relativ hohe Import zur Mittagszeit. Mit 3.200 MW um 12:00 Uhr aus dem europäischen Verbundnetz zu ziehen, entspricht einem Defizit von rund 4.000 Windrädern.

Bislang sind die Zahlen nur Hochrechnungen und Prognosen. Allerdings erschreckt das Vorhandensein solcher Tage besonders, wenn es eigentlich keine besonderen Wetterlagen gibt, die für besonders hohen Verbrauch oder zu geringer Einspeisung führen.

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