E.ON profitiert von niedrigen Strompreisen an der Börse

Seite 59 des Geschäftsberichtes 2012 von E.ON:

Unsere Stromproduktion ist für 2013 und 2014 bereits nahezu vollständig abgesichert. Durch planmäßige Absicherungsmaßnahmen nimmt das abgesicherte Portfolio in den Folgejahren im Jahresverlauf weiter zu.

Zwei Sätze, die man auch bei anderen Versorgern in ähnlicher Art lesen kann, die aber gleichzeitig die Antwort auf die Frage geben, warum die Energigiganten keine Probleme mit niedrigen Strompreisen haben.

Die Erzeugung der kommenden Jahre ist bereits verkauft. Geht der Börsenstrompreis nach unten, weiter nach unten als der Einstandskurs eines Kraftwerkes im „Normalbetrieb“, wird dieses in einen Notbetrieb versetzt und die fehlende „Arbeit“ auf der Börse zum günstigeren Preis eingekauft. Die Differenz hält das Kraftwerk rentabel und sorgt für zusätzlichen Gewinn beim Konzern.

80% der Strommenge wird langfristig gehandelt (Monate & Jahre im Voraus), durch kurzfristigen Handel können Gewinne deutlich vergrößert werden, besonders wenn man von einem stetigen Abwärtstrend der Preise ausgeht.

Strommengen, die aus der EEG-Umlage stammen kommen erst in den kurzfristigen Spot-Markt, bei dem die Preise (aktuell) niedrig sind. Für große Versorger ist es daher ein Glücksfall, wenn die EEG Finanzierung auch in den kommenden Jahren stabil bleibt, oder sogar wieder erhöht wird.

Die Aktionäre würden sich darüber freuen!

Inhalt nicht verfügbar.
Bitte erlauben Sie Cookies, indem Sie auf Übernehmen Sie auf das Banner

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen