109790-logo-pressemitteilung-smartexergy-gmbhIm Dezember 2012 hatte sich blog.stormhaltig schon einmal mit dem Thema Brandschutz bei PV-Anlagen beschäftigt. Hintergrund war ein Beitrag der Welt mit der schockierenden Meldung: „Feuerwehr lässt Brand mit Solardach abbrennen“.  Der Anbieter für drahtloses Monitoring SmartExergy  hat sich diesem Problem nun explizit angenommen. Auf der Intersolar in der kommenden Woche wird die Lösung nun erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt.

Es existieren eigentlich zwei Herausforderungen, wenn es um ein brennendes Gebäude bei einer PV-Anlage geht. Zum einen sollte die Anlage stromfrei gesetzt werden, zum anderen kann ein Schaden zu einem Lichtbogen führen, der selbst als Ursache für einen Strom sein kann.

ARD Ratgeber Bauen und Wohnen hat die Herausforderungen aus Sicht der Feuerwehr in einem kurzen Beitrag zusammengefasst

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Laut Pressemitteilung von Smart Exergy handelt es sich bei der nun vorgestellten Lösung um ein Funküberwachungssystem, welches die Module individuell abschalten kann und gleichzeitig das Auftreten eines Lichtbogens überwacht.

Schnell Nachgefragt bei SmartExergy

An dieser Stelle ein großes Lob an den Pressesprecher des Unternehmens, denn kaum ein Unternehmen schafft es schnell zu antworten. Hier kamen die Antworten sogar am Wochenende.

Welche Funkübertragungstechnik wird von der Sensorik eingesetzt?

Unsere Kommunikationsfrequenz ist im freien 868MHz-Band. Das Verhältnis Wellenlänge bzw. Reichweite in Gebäuden und Antennengröße ist hier ideal für Anwendungen im Bereich SmartHome bzw. SmartGrid.


Wenn ich es aus der Meldung richtig verstehe funktioniert die Abschaltung per Funk auch bei Stromlosigkeit des Gebäudes?

Ja, richtig. Unser Master, der meistens in einem Schaltschrank ist, kann mit seinem integrierten Energiespeicher bis zu 7 Tagen ohne Stromzufuhr ein Abschalt-Befehl an alle Funksensoren verschicken.

Welcher Preis dürfte je Modul auf die Hersteller zu kommen?

Hängt natürlich stark von den Stückzahlen ab und ob man sich für die integrierte oder die Nachrüstlösung (Add-on) entscheidet. Die Add-on Lösung ist kostenintensiver und kostet momentan je Modul ca. 30 Euro.

Besteht die Möglichkeit einer nachträglichen Integration?

Ja.

Ist eine parallele Verwendung mit dem SEIS möglich?

Natürlich. Der SEIS ist im Funknetzwerk ein Sensor, wie alle anderen auch.

Ist die Funkübertragung gesichert? (Verschlüsselt – Aktive Rückmeldung/Bestätigung)

Die Kommunikation ist verschlüsselt, bisher aber noch quasi-statisch. Es ist angedacht durch unseren Bootloader (Software-Update over the air) in regelmäßigen Abständen auch die Verschlüsselung zu erneuern. Mit unserer Aufweck-Technologie ist es uns gelungen eine robuste und auch überschaubare Netzwerkarchitektur zu realisieren, die auch im Multi-Hop Modus bidirektional (mit aktiver Rückmeldung) funktioniert.

Danke für die schnelle Beantwortung der Fragen und viele Kontakte auf der Intersolar!

 

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