Auf dem Weg zum Kunden...
Auf dem Weg zum Kunden…

Die Zeiten als ein Kunde nur eine Zählpunktnummer war sind vorbei…

Bereits gestern wurde hier über die Stadtwerke Tagung die aktuell in Berlin stattfindet berichtet. Im Beitrag ging es vor allem um Trends und Konzepte zur Integration der kommunalen Energieversorger in das gesellschaftliche Großprojekt Energiewende. Im Tagesgeschäft ist die Nähe zum Kunden eine wichtige Schlüsselqualifikation, die doch recht häufig noch nicht vollständig genutzt wird. Aufbau und Pflege einer Kundenbeziehung bindet Ressourcen, die nur schwer auf die Transaktionskosten umgelegt werden kann.

Ein Unternehmen, dessen Wurzeln nicht in Deutschland ist, sich aber auch um Konzessionen für den Verteilnetzbetrieb bemüht, nannte im Gespräch ein sehr nettes Beispiel des On-Boardings:

„In den ersten zwei Jahren nach Konzessionserhalt müssen wir zur freiwilligen Feuerwehr und zum Fußballverein.“

Sehr transparent wird von einem „Externen“ gezeigt, welche Ausprägungen die Kundenbeziehungen haben. Ein schönes Beispiel wie dieser gewollte Kontakt mit dem Kunden aussehen kann, zeigt sich am Beispiel des Blogs der Stadtwerke Pforzheim. Lokale Nachrichten, wie eine Fahrt zum Musical kombiniert mit der Themenführerschaft im Bereich Energie. Bei den Stadtwerken Münster verfolgt man dieses Modell bereits einige Jahre. Das Konzept und einige Zahlen findet sich im Blog von Klaus Eck (PR-Blogger). Aus Ressourcen Knappheit wurde in der Heimat des besten ARD-Tatorts der Blog wieder eingestellt. Damit dies nicht passiert sind gerade einige Energieblogger dabei ein Konzept zu entwickeln, welches zumindest im Bereich der „White-Label“ Fachbeiträge eine Hilfe sein könnte.

Neben der Kommunikation ist aber auch ein tieferes Verständnis über das was den Kunden bewegt notwendig. Bevor Energiekosten optimiert werden können, muss man Ursachen und Wirkungen überhaupt erst einmal verstehen. Überall wo kein Zusammenhang zwischen Aktivitäten in Geschäftsprozessen und Energiekosten hergestellt werden kann, wird im Controlling meist zähneknirschend eine Black-Box angenommen. Der lokale Energieversorger ist greifbar – und kann ein tieferes Verständnis liefern.

Kein Wunder für den Award…

Auf dem dritten Platz haben sich die Krefelder Stadtwerke SWK Energie mit einem branchenübergreifenden Energiecontrolling für ihre Geschäftskunden unter den Bewerbern durchgesetzt. Das Controllingsystem der Krefelder bildet einen hervorragenden Startpunkt für das Netzmanagement und die Netzoptimierung, durch das Verhaltenssignale gegeben werden. Die Geschäftskunden heben gemeinsam mit der SWK Energie Effizienzpotentiale und sparen so Energie und Kosten. (Quelle: Pressemitteilung Trianel)

Bringt man Daten in einen Zusammenhang, so werden daraus Informationen. Informationen sind Grundlage für Entscheidungen. Schafft man es eine verlässliche Rolle in der Aufbereitung von Daten zu werden, so schafft man einen Wertbeitrag. Machinenbelegungspläne (auch) auf Basis von Energiekosten abzustimmen… – der Weg vom Lastgang zur Produktionsplanung ist nur ein Algorithmus – ein Datenaustausch – weit entfernt.

Den Beitrag "Stadtwerke 2013 - Näher an den Kunden kommen.... offline Lesen:

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