Im Februar wurde hier berichtet, dass es durch die Umsetzung einer EU-Richtlinie in nationales Recht eine Gefährdung für das für das in Deutschland verbreitete Modell der Finanzierung von Erneuerbaren Energie Anlagen durch Genossenschaften gibt. Ein Grund war die Mindestanlagesumme,von 20.000€, die gerade bei Anbietern von Crowd-Finanzierungslösungen wie zum Beispiel CrowdEner,gy zum Problem hätte werden können.

Wie im Blog von Hans Josef Fell (MdB – Die Grünen)  jetzt zu lesen ist, scheint bei der Anhörung in der vergangenen Woche eine Lösung gefunden worden zu sein:

Bürgergenossenschaften werden zu Recht als risikoarme Projekte eingestuft, wenn ein Mindestertrag zum Beispiel über EEG, Selbstverbrauch oder Direktvermarktung gewährleistet ist. (Quelle: HJ Feil)

Finanzierungsmodelle, die eine Beteiligung von Bürgern an etwas größeren Projekten ermöglichen, sind das Rückgrad der Energiewende von unten. Anlegerschutz ist wichtig, darf aber nicht zu einer Benachteiligung, wenn es um die Möglichkeiten zur Beteiligung durch Eigentum geht, werden.

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