Nicht jeder Euro der auf der Stromrechnung an EEG-Umlage gezahlt wird landet auch im Portmonnaie eines Anlagenbesitzers. Es müssen Verwaltungskosten, Kreditkosten, IT Kosten und vieles mehr gedeckt werden. Sichtbar werden diese Kosten in den EEG-Ausgaben und Einnahmenkonten der 4 Übertragungsnetzbetreiber, wird über den Strompreis gesprochen, dann wird der Kostenanstieg bei den „anderen Kosten“ eigentlich nie beachtet.

Auf der Informationsplattform der Übertragungsnetztbetreiber wird die Kontenübersicht  regelmäßig veröffentlicht.

Für die ersten 3 Monate dieses Jahres sind zum Beispiel 2,46 Millionen Euro an Kosten für die Bereitstellung einer Kreditlinie angefallen. Keine große Summe, vergleicht man die 16 Mrd. Euro,die verteilt wurden, aber mehr als eine Verdopplung zum Vorjahreszeitraum (~1,22 Millionen Euro).Vermeidbar,bedenkt man,dass zum Beispiel die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) diese Kreditlinie bereitstellen könnte.

Die Kosten für IT-Infrastruktur, Personal, Dienstleistungen belaufen sich in diesem Jahr bereits auf 1.187.909,25 Euro – im Vorjahreszeitraum waren es 915.421,71 Euro  – Ein Plus von fast 30%.

Deutlich höhere Beträge fallen für den untertägigen Ausgleich von Prognoseabweichungen an. Bislang 13,5 Millionen in diesem Jahr – zu 3,9 Millionen im Jahre 2012 (Januar-März). Vielleicht hätte man doch lieber etwas mehr Geld in die Erstellung der Prognosen stecken sollen – ein Posten, bei dem im Quartalsvergleich die Ausgaben deutlich gesunken sind.

Für das Gesamtjahr 2012 musste für jeden ausgezahlten Euro an EEG Umlage (Vergütung + Prämie) im Schnitt 0,27 Cent für Ausgleichsenergie bezahlt werden. Im aktuellen Jahr sind es bislang 0,45 Cent bei leicht geringeren Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber.

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