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Chancen und Herausforderungen lautet der Untertitel des Buches von Jürgen Eiselt, das im August 2012 im Springer Verlag erschienen ist. Das Werk richtet sich vor allem an diejenige, die unruhig in den Startlöchern des Eigenheims sitzen und warten, dass die Energiewende auch bei ihnen vorbei kommt. Auf 153 Seiten geht Eiselt kritisch mit der Politik und der Macht einer Zentralwirtschaft ins Gericht. Nicht ohne den Leser vorher ausführlich mit Hintergrundwissen versorgt zu haben. Wussten Sie zum Beispiel, dass die erste Energiekrise bereits im römischen Reich war? Energie ist die Kraft, die Veränderungen vorantreibt und die Dominanz der Industrienationen überhaupt erst enstehen lassen konnte. Energie ist Macht. Ich hoffe, dass ich dem Autor kein Unrecht tue, wenn ich behaupte, dass zwischen vielen der geschilderten Herausforderungen der Energiewende eine Umverteilung im Machtgefüge gefordert wird. Technisch ist dieses Buch auch und erfüllt so auch das Versprechen dezentral und damit mittelbar zu werden. Wer umsetzt, was im Buch vorgeschlagen wird, der kennt niemanden mehr, der "Da Oben" etwas bestimmt.

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Ein Gedanke zu “Buchvorstellung: Dezentrale Energiewende von Jürgen Eiselt

  1. Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und stimme im großen und ganzen zu – jedoch muss ich leider anmerken, dass der technische Bereich teiweilse Unkorrektheiten beinhaltet die es einem/-r weniger versierten Leser_In schwer macht, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Da hätte der Verlag gern etwas mehr Überarbeitung vor der Veröffentlichung walten lassen können.

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