Das man sich Ökostrom auch leisten muss, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Heidelberg. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, vom Fall einer Studentenbewegung, die sich für die Verwendung von Ökostrom an der Hochschule einsetzt. Eine neue Ausschreibung für den Stromanbieter ist fällig in deren Zuge die Bedingungen festgeschrieben werden. Da die Infrastrukturkosten aber bereits 1998 eingefroren wurden, kann man sich nichts leisten, was mehr Geld kostet. Sparen ist angesagt und so lautet auch die Überschrift der Zeitung: Stromsparen ist keine Kernaufgabe einer Universität. Sieht man von Energieberatern ab, dann frage ich mich, wer spart Strom und nennt es seine Kernaufgabe?

 

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