Wie die Medien heute melden, möchte die Telekom in das Geschäft mit Energie einsteigen. Der Mann der bekannten TV Talkerin Maybrit Illner war vor einigen Jahren angetreten, neue Geschäftsfelder für den einstigen Telefon Monopolisten zu finden.  Das Geschäft mit Stromkapazitäten scheint da eigentlich sehr nahe liegend, da sehr lukrativ. In Zukunft möchte man ein Mini-Kraftwerk in die Eigenheime liefern. Diese Kraftwerke können dann bei Bedarf per Fernschalte aktiviert werden und für Wärme und eben Strom sorgen, wenn dieser sehr teuer ist. Wie lukrativ dieses Geschäft ist, sollte spätestens nach dem 9. Februar 2012 bekannt sein, als der Preis für Strom so hoch war, dass nur durch Rückgriff auf die Regelleistung ein Kollaps verhindert werden konnte.

Wichtige Grundlage für diesen Einstieg könnte eine Kooperation von vor einem Jahr sein. Damals wurde zwischen E.ON und Telekom eine Zusammenarbeit für die Verteilung von SmartMetern in Verbindung mit einem Stromtarif beschlossen. Wo die Telekom auch heute ihre Stärke sieht, kann man in der Meldung von damals ablesen:

Mit einer Verbindung von Strom- und Datenfluss wollen die Versorger Verbrauchsdaten zeitnah sammeln und Stromangebot und -nachfrage besser in Einklang bringen. (Quelle: Teltarif)

Kommunikation & Datenverarbeitung scheinen noch immer eine Schwachstelle in der heutigen Versorgerlandschaft zu sein. Schade, dass die Telekom nun Stadtwerke als ihre „Kunden“ ansieht und nicht die Verbraucher, denn gerade dort gibt es bislang nur wenige Ansätze die Kommunikation zu verbessern und mit mehr Transparenz zu nachhaltigem Ressourceneinsatz zu kommen.

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