„Schon nach wenigen Tagen sind über 180 Haushalte auf dem virtuellen Marktplatz im Internet aktiv geworden und haben das Informationsangebot genutzt. Die Menschen wollen die Energiewende mitgestalten, das freut uns sehr!“ (Quelle)

Mit 700 Haushalten soll in Mühlheim der Stromkunde intelligenter gemacht werden. Der Verbrauch nach den Marktgegebenheiten sich richten, indem es nicht mehr den Einheitstarif sondern schwankende Tarife gibt. Großverbraucher in den Haushalten, wie die Waschmaschine sollen geplant zu günstigen Tarifen laufen. Bereits vor einigen Monaten wurde im Rahmen der Modellstadt Mannheim ein ähnlicher Versuch gestartet.

Es verwundert mich etwas, dass es diese Pilotprojekte jetzt (erst) gibt. Wenn ich mich recht entsinne hatte bereits von mehr als 5 Jahren die MVV in Mannheim einen variablen Strompreis anbieten wollen.

Neu ist eigentlich nur, dass im Jahre 2011 folgender Text im Gesetzt verankert wurde:

§ 40 Strom- und Gasrechnungen, Tarife

(5) Lieferanten haben, soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, für Letztverbraucher von Elektrizität einen Tarif anzubieten, der einen Anreiz zu Energieeinsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Tarife im Sinne von Satz 1 sind insbesondere lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife. Lieferanten haben daneben stets mindestens einen Tarif anzubieten, für den die Datenaufzeichnung und -übermittlung auf die Mitteilung der innerhalb eines bestimmten Zeitraums verbrauchten Gesamtstrommenge begrenzt bleibt. (Quelle)

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