In Berlin läuft im Moment ein Volksbegehren unter dem Namen Energie-Tisch Berlin. Ziel soll es sein das Verteilnetz für Strom, welches bislang durch Vatenfall betrieben wird selbst zu betreiben. Der zu verteilende Strom soll zu 100% aus regenerativen Energieträgern stammen.

Das Bündnis will erreichen, dass die Berliner Energienetze ab 2015 von einer landeseigenen Netzgesellschaft betrieben werden. Zudem fordert es die Gründung von Stadtwerken. Sie sollen die vollständige Umstellung der Berliner Stromversorgung auf erneuerbare und dezentral erzeugte Energien organisieren. (Quelle – Demo-Online)

Betrachtet man Deutschland aus Sicht der Stromverteilung, so ist unser Land in 4 Regionen unterteilt, die einen sogenannten Netzregelverbund ergeben. Betrieben werden diese Bereiche von Amprion (ehem. RWE), EnBW, TenneT TSO (ehem. EON) und 50Hertz (ehem. Vattenfall). Eingegliedert ist das Stromnetz von Deutschland in das europäische Verteilsystem.

Die Forderung des Bündnisses aus 20 Institutionen in Berlin ist zwar nicht das erste seiner Art, jedoch ist die Größe der politischen Debatte neu. So haben die Grünen schon jetzt eine deutliche Stellung für eine Netzgesellschaft bezogen. Die Piraten beäugen das Thema und CDU sowie SPD wollen mit Nachdruck die Rahmenbedingungen für die auslaufende Lizenz 2013/2014 schaffen.

 

 

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