Strom dank Blockchain – die Nachfrage als Eigentum

Meine Stromnachfrage gehört mir! – Es ist schon paradox, dass auf der Seite der Stromerzeugung eine mehrtägige Vorhersagegüte von über 95% erreicht wird. Auf Seite der Nachfrage nach elektrischer Energie wir aber mit einer Technik arbeiten müssen, die aus dem letzten Jahrtausend stammt; auf genaue einem Wert pro Jahr basiert: Dem Zählerstand. 

Nein, dies ist kein Beitrag darüber, wie toll intelligente Stromzähler sind. In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie weit die Schere zwischen intelligenter Stromerzeugung und Stromverbrauch auseinander klafft und wie Blockchaintechnologie hier einen entscheidenden Mehrwert liefert. Nicht irgendwann, sondern heute (auch ohne Smart-Meter)!

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Stromverbrauch konventioneller Autos #Kurzmeldung

Julian Affeld hat im Handelsblatt einen sehr lesenswerten Beitrag veröffentlicht.. Allein für die Herstellung von Benzin/Diesel schreibt er:

„Für den Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. „

Damit ist das Rohöl aber noch nicht gefördert, die Tankstelle noch nicht beleuchtet und die Pipelines noch nicht gefüllt.  Weshalb das Fazit noch viel besser aussieht:

Wenn ein E-Auto 15 Kilowattstunden verbraucht, müssen diese nicht zusätzlich erzeugt werden.

Anders ausgedrückt: Mit E-Mobilität bekommen wir den heutigen Fahrkomfort nur ohne Mineralölkonzerne, Kriege um Öl, Feinstaub und Klimaschäden. Braucht man nur noch den passenden Stromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt. Gut, dass es da etwas von Stromhaltig gibt.

Von Thorsten gibt es was auf die Ohren – Blockchain im Radio bei SWR2

Die Blockchain – Wunderwaffe oder Blase.

Am Mittwoch der vergangenen Woche hatte sich Herr Brauer vom SWR gemeldet und wollte wissen, was man mit der Blockchain eigentlich in der Energiebranche machen kann. Verarbeitet wurde die Antwort in der Sendung Geld, Markt, Meinung des SWR2 . Um 12:15 war die Ausstrahlung – ab sofort verfügbar in der ARD Audiothek oder im Podcast des Senders.

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Untersteller will EEG Halbierung

Per Reform möchte Baden-Württembergs Landesumweltminister Franz Untersteller eine Halbierung der EEG-Umlage realisieren und so die Nebenkosten beim Strompreis senken.  Zur Gegenfinanzierung zitieren die Stuttgarter-Nachrichten:

„Schmutzige Energie muss saubere Energie finanzieren“ oder anders ausgedrückt: Der Betrag soll auf den Verbrauch von Heizöl, Erdgas und Kraftstoffen umgelegt werden.

Eigentlich eine schöne Idee, die man im Ländle da hat, wenn da nicht ein paar Ungereimtheiten vorhanden sein würden. Wieso Heizöl und Erdgas und nicht Steinkohle und Braunkohle?

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Sturmtief Friederike – Stress im Stromnetz

Umstürzende Bäume sind nicht nur eine Gefahr für Passanten, sie bringen auch die Betreiber des Stromnetzes an ihre Grenzen. Sobald eine Stromleitung betroffen wird, muss in den Netzleitwarten reagiert werden. Ereignisse, die an einem kleinen Punkt verursacht werden, sind plötzlich in einem größeren Gebiet spürbar.

Das Sturmtief Friederike zieht im Moment über Deutschland hinweg. Erste Auswirkungen wurden aus Stromnetzen in Nordrhein-Westfalen berichtet. Doch was verursacht eigentlich diese Aufregung in den Leitwarten? Es ist nicht die elektrische Energie aus Windkraft, sondern plötzliche Verbrauchsschwankungen, die Stress bereitet.

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