Sturmtief Friederike – Stress im Stromnetz

Umstürzende Bäume sind nicht nur eine Gefahr für Passanten, sie bringen auch die Betreiber des Stromnetzes an ihre Grenzen. Sobald eine Stromleitung betroffen wird, muss in den Netzleitwarten reagiert werden. Ereignisse, die an einem kleinen Punkt verursacht werden, sind plötzlich in einem größeren Gebiet spürbar.

Das Sturmtief Friederike zieht im Moment über Deutschland hinweg. Erste Auswirkungen wurden aus Stromnetzen in Nordrhein-Westfalen berichtet. Doch was verursacht eigentlich diese Aufregung in den Leitwarten? Es ist nicht die elektrische Energie aus Windkraft, sondern plötzliche Verbrauchsschwankungen, die Stress bereitet.

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Oberhausen – Schwankungen in der Spannung des Hochspannungsnetzes

In Teilen von Nord-Rhein-Westfalen kommt es aktuell zu Schwankungen in der Spannungshaltung des Hochspannungsnetz. Dies führt auch zu Schwankungen in den Verteilnetzen (Niederspannung), wie erste Kunden auf den Social-Media-Kanälen berichten.

Bestätigt sind zur Zeit Auswirkungen im Versorgungsgebiet der EVO. Das Unternehmen informiert auf seiner Webseite über den aktuellen Stand.

Kontra: Greenpeace-Energy – Anti Greenwashing oder versteckte Konzernwerbung?

Greenpeace-Energy bezieht in einer aktuellen Pressemeldung ganz klar Stellung zu den geplanten Herkunftsnachweisen für EEG-Strom der EU und bezeichnet diese als Ökostrom-Greenwashing im großen Stil.

Tatsächlich?  Böses Greenwashing – oder eher die Entfernung von Diskriminierung bei der Stromerzeugung zum Wohle der Bürger und dem Gelingen der Energiewende?

Aus hiesiger Sicht versucht hier unter dem Markennamen „Greenpeace“ ein Stromkonzern eine Stimmungsmache bei den Bürgern zu erreichen, um mehr Kunden zu gewinnen. Eine als Aufklärung getarnte Stellungnahme dient einzig dem Sinn die Tarife bei den „Verbraucherportalen“ wie Verivox und Check24 attraktiver gestalten zu lassen. Diese Portale veröffentlichen Branchenmeldungen meist mit Link auf die Stromtarife, wodurch eine objektive Meldung eine kostenlose Werbung im redaktionellen Kontext darstellt.

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Stromkosten in Deutschland

Stromkosten Nord-Deutschland - Stand 15.01.2018

„Von Schleswig-Hollstein erstreckt sich eine Hochpreiszone in Richtung Süd-Osten bis ins nördliche Sachsen.“ – Würde ein Wettermoderator die Stromkosten in Deutschland verkünden würde sein Bericht wohl etwa so lauten.

Im Jahre Januar 2018 zahlen die Stromkunden in Deutschland fast überall den gleichen Preis mit ihrer Stromrechnung. Die Analyse der aktuellen Grundpreise und Arbeitspreise durch blog.stromhaltig, konnte keine  signifikanten Unterschiede ausmachen. Lediglich im Norden zieht sich ein Band gen Osten, welches wie ein Wolkenband aussieht.

In den günstigsten Regionen in Deutschland zahlt man mit einem Stromverbrauch eines 2 Personen Haushalt  etwa 59€ im Monat. Bei den teuersten Gebieten fallen bei gleichem Verbrauch Stromkosten in Höhe von 76,50€ an.

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Geschäftsmodelle der Blockchain in der Energiewirtschaft (Teil 2)

Im ersten Teil der Artikelreihe zum Titelthema lag der Fokus auf der Infrastrukturumlage und dem ersten echten Autostromtarif in Deutschland. In diesem Teil wechseln wir die Brille und schwenken von der Kunden auf die Investorensicht. Denn viele Investitionen in Erneuerbare Energien (EE) Anlagen scheitern an der Kleinteiligkeit und dem damit erhöhten Aufwand zur Risikobewertung eben dieser. Die Blockchaintechnologie kann einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der bestehenden Kapitallücke leisten. Und das ist zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens und anderer Klimaschutzziele bitter nötig!

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