Woher kommt eigentlich mein Strom? Wohin liefert meine Stadt?

Zwei Fragen, deren Antwort sich zumindest für den Strom aus regenartiven Quellen recht einfach beantworten lässt, aber sehr viele Abhängigkeiten hat. Für viele Orte in Deutschland ist der „Import“ und „Export“ von Grünstrom auf der Seite des GrünstromIndex einsehbar. Die Werte stammen dabei von den sogenannten Dispatches, also der quellenscharfen Zuordnung von Erzeugern und Verbrauchern.

Die Welt retten beginnt im Kleinen – auch in der Energiewelt!

Eine Welt, in der erneuerbare Energien für jeden auch ohne eigene Solaranlage auf dem Dach möglich sind, ist die Vision des Corrently Gründers Thorsten Zoerner und Mitbegründer Manuel Utz. Das bereits seit zwei Jahren auf dem Markt angebotene Produkt Corrently ermöglicht den anteiligen Erwerb regenerativer Energieanlagen und bietet Nutzern von 100 Prozent STROMDAO Ökostrom einen interessanten Energiebonus. Wer seinen Strom besonders grün und zukunftsfähig bezieht, kann seinen Bonus direkt auf dem Marktplatz einlösen, um eigene Anteile der Anlagen zu erwerben.

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Ökostrompreise können sich nicht an der Börse orientieren

Viele Milliarden wurden mittlerweile in die Energiewende investiert, welche sich nun endlich in geringen Kosten auf der Stromrechnung niederspiegeln. Ein neuer Trend der Kohle-Verstromer wird schon in wenigen Monaten zum Preisanstieg für private Stromkunden führen und den Geldbeutel belasen. Die Rede ist von dynamischen Stromtarifen, die sich am Markt für Ausgleichenergie (Spotmarkt) orientieren. Hinter dem Versprechen „Wir geben selbst negative Börsenpreise an den Kunden weiter“ steckt nichts anderes als der Versuch den Verbraucher per intelligentem Stromzähler hinters Licht zu führen (bevor man es ihm ferngesteuert ausknipst, weil er die Rechnung nicht mehr zahlen kann).

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70% Anstieg in zwei Jahrzehnten – wie sich der Strompreis entwickelt hat

Es war eine neue EU-Richtlinie, die im Jahr 1996 den Grundstein für die komplette Veränderung des deutschen Strommarktes gelegt hat. Die Richtlinie zur Elektrizitätsmarktliberalisierung wurde schließlich 1998 auch in Deutschland umgesetzt und wurde unter dem Namen Liberalisierung des deutschen Strommarktes bekannt. Das Konzept war einfach: Die Richtlinie sollte dafür sorgen, dass der Wettbewerb am Markt erhöht und die allgemeinen Preise für den Strom dadurch sinken würden. Die Verbraucher hatten nun eine freie Wahl bei ihrem Anbieter und auch die Versorger waren nicht mehr an einzelne Regionen innerhalb der Länder und der EU gebunden. Vorbild war dabei die Liberalisierung des Telefonmarktes. Experten hatten ausgerechnet, dass die Preise seit der Einführung der Richtlinie um 70 Prozent gefallen waren – das sollte nun auch für den Energiemarkt erreicht werden.

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Corrently GrünstromIndex startet mit CloudMallBW Praxispiloten

Am 15.04.2019 hat in Heidelberg das Kickoff-Meeting zum Projekt ‚Zeitvariabler Stromtarif mittels GrünstromIndex‘ stattgefunden, an dem die STROMDAO GmbH, badenIT, die Stadtwerke Tübingen sowie die Stadtwerke Eberbach unter Koordination von Fraunhofer IAO teilnehmen. Das Ziel der Veranstaltung war hierbei, für eine cloudbasierte Integration des dynamisch anpassbaren Stromtarifs innerhalb der vorhandenen Angebots- und Organisationsstrukturen der Stadtwerke in Eberbach und Tübingen zu sorgen. Auf dieser Grundlage möchten die Partner die erforderliche Energiewende möglichst nachhaltig vorantreiben und dem Kunden gleichzeitig ein flexibles, innovatives und dynamisches Preisregulierungssystem bieten.

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