blog.stromhaltig https://blog.stromhaltig.de Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist. Fri, 24 Apr 2015 08:45:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8.7 EXKLUSIV: Marktumlage als Boni/Strafzahlung großer Kraftwerke https://blog.stromhaltig.de/2015/04/exklusiv-marktumlage-als-bonistrafzahlung-grosser-kraftwerke/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/exklusiv-marktumlage-als-bonistrafzahlung-grosser-kraftwerke/#comments Fri, 24 Apr 2015 08:45:05 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8361 Weiterlesen ]]>
Marktumlage (Von der AG Strommarkt empfohlene Zahlungen je MWh erzeugtem Strom)
Marktumlage (Von der AG Strommarkt empfohlene Zahlungen/Entnahmen je MWh erzeugtem Strom)

Der Redaktion von blog.stromhaltig wurde aus dem Umfeld der Arbeisgruppe Strommarkt die Berechnung für eine sogenannte Marktumlage zugespielt. Wie aus der Kommentierung hervorgeht, schlägt die Gruppe ein Verrechnungsmodell vor: Eine Art Fonds finanzierte Umlage zu gestalten, welche die bestehenden Vermarktungsschwächen einzelner Kraftwerke bereinigen soll. Auf Basis der Daten des Vorjahres wird jeweils bis zum April eines Jahres der Satz neu berechnet, mit dem die Betreiber Gelder aus dem Fonds entnehmen – oder einzahlen müssen. Ziel des Fonds/der Umlage ist es die bislang im Stromhandel unberücksichtigten Durchleitungskosten über den freien Handel auszugleichen.

Im als Szenario 2015 bezeichneten Auszug werden 60 Kraftwerke gelistet, wobei die Anzahl der Kraftwerke die aus dem Fonds entnehmen  größer ist, als die Anzahl der Einzahler.

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Bundesbürger beantragen EEG-Privileg https://blog.stromhaltig.de/2015/04/bundesbuerger-beantragen-eeg-privileg/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/bundesbuerger-beantragen-eeg-privileg/#comments Fri, 24 Apr 2015 07:18:56 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8356 Weiterlesen ]]> Sehr geehrtes Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA),

der Deutsche Bürger beantragt eine Besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen gemäß §§ 63 ff. EEG 2014, denn die Voraussetzungen dürften erfüllt sein, so dass wir antragsberechtigt sind.

Einzelbegründung

Stromkostenintensive Unternehmen der Listen 1 und 2 der Anlage 4 zu § 64 EEG 2014 und selbständige Teile von Unternehmen der Liste 1 der Anlage 4 zu § 64 EEG2014

In der Liste 1 finden sich am Ende “Rückgewinnung sortierter Werkstoffe“.  Am 27. September 1994 ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz gekommen, welches in vielen Änderungen uns Bürger verpflichtet den Müll sauber zu trennen. Dieser Sortieraufwand nimmt einen großen Teil unserer Arbeitszeit in Anspruch und wird deutlich unter dem Mindestlohn vergütet.  Entschuldigung für die Verwendung des Begriffs Müll – es sind natürlich Wertstoffe aus Werkstoffen gemeint.

rechtsfähige Personenvereinigungen oder juristische Personen § 5 Nr. 34 EEG 2014.

schnell nachschlagen…

„Unternehmen“ jede rechtsfähige Personenvereinigung oder juristische Person, die über einen nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb verfügt, der unter Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr nachhaltig mit eigener Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird.

Die Steigerung des Brutto-Inlandsprodukt ist unser erklärtes Ziel. Als Bürger sind wir eine rechtsfähige Vereinigung. Latent haben wir auch einen Geschäftsbetrieb eingerichtet, welcher in kaufmännischer Weise geführt wird. Wir bezeichnen dies gerne als Volkswirtschaft.

Sonderregelungen beachten bei Neugründungen/Umstrukturierung und Umwandlung.

Im heute vorhandenen Zusammenschluss sind wir seit dem Jahre 1990 am Markt.

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Demonstrieren mit der Schwarzen Pumpe https://blog.stromhaltig.de/2015/04/demonstrieren-mit-der-schwarzen-pumpe/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/demonstrieren-mit-der-schwarzen-pumpe/#comments Fri, 24 Apr 2015 07:08:57 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8345 Weiterlesen ]]> Das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe nimmt Platz 6 der unnützlichsten Kraftwerke in Deutschland ein.  In der Nähe der Stadt Spremberg gelegen  versorgt es einen angrenzenden Industriepark mit 4.500 Beschäftigten mit Strom, doch die brauchen ihn nicht.  Eine Altstadtsanierungs Gesellschaft kann kaum ein Absatzmarkt schaffen – bleibt die Papierfabrik, die bereits 2014  in der BAFA Liste vertreten gewesen ist mit privilegierten EEG Zahlungen, wodurch man sich zwar zum Teil der Bundes-Solidargemeinschaft-Stromversorgung entzieht, aber mehr für die kommunalen Steuern in Spremberg übrig bleibt.

Das sich selbst als Energieregion bezeichnende Gebiet an der Lausitz steckt in der Krise, da es zwar zu viele Kraftwerke besitzt, aber nur mit zwei Leitungen an die Verbrauchswelt angedockt ist. Im Norden geht es solide über Halle gen Westen, im Süden mit Einschränkungen via Leipzig zum Großhandels-Strommarkt.

Die große Konkurrenz hatte am Donnerstag Hauptversammlung, bei der es auch um die Zukunft des Braunkohlestroms ging. Die RWE dominiert den westdeutschen Braunkohlestrom – Vattenfall den Ostdeutschen. Vattenfall will aber nicht mehr so richtig laut trommeln und lieber raus aus der Nummer. Im Spätjahr 2014 hatte das schwedische Unternehmen bereits mit der Politik den Dialog gesucht. Das Ergebnis kann man am kommenden Dienstag auf dem Marktplatz in Spremberg erleben.

Das Volk mit marginalem Wissen – wie es der Baunkohleverband bezeichnet – geht auf  die Straße zum Applaudieren der klaren Positionierung aller Landräte, des Oberbürgermeisters und des Geschäftsführers der Energieregion Lausitz. Die Plebs lässt sich eben doch instrumentalisieren.

So lasset uns fordern….

Es wird ein Strukturfond für die Regionalentwicklung benötigt. Hier ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Pflicht. Die regionalen Akteure können den schrittweisen Umstrukturierungsprozess nicht alleine vorantreiben. Die regionalen Initiativen aus der Energieregion Lausitz brauchen die Unterstützung von Bund und Land. Zusätzlich sind Fördermittelbeträge für Neuansiedlungen notwendig.

Über das Bundeswissenschaftsministerium muss eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung zur Nutzung der Braunkohle etabliert werden. Dies würde die bisherigen Aktivitäten zur Technologieentwicklung im Rahmen der Energiewende an der BTU Cottbus-Senftenberg, wie Schaffung von Flexibilisierungskapazitäten, Nutzung von Überschussstrom für alternative Wertschöpfungspfade, Algenbiomasse ergänzen und unmittelbare Impulse für den Strukturwandel in der Lausitz senden.

Gebt uns bedingungslos Geld. Anders kann und wollen diese Forderungen nicht gelesen werden. Natürlich dürfen keine Subventionen gestrichen werden, die der Region bereits gewährt wurden. Umstrukturierungsprozesse kosten eben Geld, und wenn Ihr wollt, dann müsst Ihr auch  zahlen. Wieso sind hier Fördermittel notwendig? Welchen Nutzen hat der Bauer in Bayern davon, wenn in der Lausitz der Strom die Konkurrenz im Westen zunichte macht. Die alte Schwarze Pumpe gegen das (relativ) neue BoA, das Betriebsklima könnte nicht schlechter sein. Im Osten wackelnde Erzeugung, weil keine Stromleitungen zum Abtransport. Im Westen eine Serie von Pannen.  Ein Strukturfonds sollte wenn überhaupt dazu genutzt werden die Nachhaltigkeit des Bestandes zu prüfen und zu einer Verlässlichkeit zurückzuführen. Gedeckt werden müssen zuerst die monatlich 50 Millionen Kosten für einer falsche Struktur – auszuzahlen an die Stromkunden, die bislang die Zeche zahlen.

Das öffentliche Memorandum Braunkohle, welches zu Beginn des Monats erschienen ist,  zeigt sozial-marktwirtschaftliche Ansätze, die es gerade an der Lausitz erlauben zur tatsächlichen Energieregion zu werden, anstelle auf Kosten der restlichen Bundesrepublik ausgehalten zu werden.

(Beitragsbild By SPBer (Own work) [GFDL , CC-BY-SA-3.0 Or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)

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CDU will Strompreise diktieren https://blog.stromhaltig.de/2015/04/cdu-will-der-strompreise-diktieren/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/cdu-will-der-strompreise-diktieren/#comments Tue, 21 Apr 2015 15:15:08 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8337 Weiterlesen ]]> Beim Telefonat mit Gridmates, einer Lösung um Energiearmut zu bekämpfen (wurde hier berichtet), wunderte sich der Chef Dr. George Koutitas, dass in Deutschland die ärmsten den teuersten Strompreis zahlen und die reichsten keine Möglichkeit haben ihnen den Strom zu finanzieren. Es ging um die sogenannte Grundversorgung, einem Tarif in dem alle Stromkunden landen, die keine Chance haben in einen anderen Tarif zu wechseln. Fehlende Bonität, mangelndes wirtschaftliches Verständnis, oder sogar Unstimmigkeiten wer welchen Strom bei einem Mietverhältniszahlt. Die Paritätischen Wohlfahrtsverbände laufen bereits einige Jahre Sturm, wenn es um die Grundversorgung geht. Die Grundversorgung sind Sozialtarife, bei denen Mutti vorbei kommt und das Licht ausschaltet.

“Bislang haben zu wenige Versorger die stark gefallenen Großhandelspreise weitergegeben. Wir wollen die Versorger zwingen, ihre Preisgestaltung offen zu legen”, sagte Michael Fuchs (CDU), Vize-Chef der Unions-Bundestagsfraktion, der “Rheinischen Post” (Montagausgabe).

Was klingt wie die Einsicht, dass man Strom heute deutlich günstiger produzieren kann als noch vor einigen Jahren, bezieht sich auf die Grundversorgungstarife, die weit weg von Börse und Großhandel sind.

Der Strompreis kann im bestehenden Martkmodell nur konstant bleiben. Mit einem Dezentralen-Leistungsmarkt würde der Strompreis sogar noch steigen – zumindest für die meisten Stromkunden. Großhandelspreise sind keine Endkundenpreise, da darin lediglich die Kosten der Erzeugung in Geldwert ausgedrückt wird, nicht aber die Kosten der Stromlogistik. Wenn ein Kraftwerk keine Kunden findet, dann müssen diejenigen Stromkunden zahlen, die keine Rabatte oder Reduktionen in ihren Tarifen verankert haben. Es gibt viele Rabatte, bei denen die Privilegien der EEG-Umlage nur ein Thema gewesen ist. Sondertarifkunden sind keine Grundversorgten, RLM-Stromkunden auch nicht.

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Auch bei der Stromversorgung klafft eine Schwere zwischen Arm und Reich – Großkunden und Kleinstkunden. Bei der Liberalisierung wurde zwar einer sehr großen Schicht die Möglichkeit eingeräumt den Anbieter zu wechseln, es wurde aber versäumt auch einen Markt zu schaffen, bei dem der Strom gekauft werden kann. Eine Preisschwankung um 1 ct/KWh erlaubt keine Spielräume für Wettbewerb. Erst wenn man sich vom Diktat des Standardlastprofils lösen kann, gibt es Freiräume für clevere kaufmännische Entscheidungen. Eine Internetplattform, bei denen man die Einkaufspreise der Stromanbieter sehen kann, kann zwar transparent sein, gibt es aber mit der Webseite der EEX und der EPEXSpot bereits.

Was hilft mehr Transparenz an der falschen Stelle, wenn 100 Millionen Euro Redispatch-Kosten für Braunkohle in 2 Monaten auflaufen? Verteilt werden müssen diese Kosten – aber bitte an die Verursacher, nicht an die Kleinstverbraucher. Halbes Netzentgelt und Konzessionsabgabe, 7% Umsatzsteuer auf Strom in Sozialtarifen – das sind Punkte die ankommen würden und zudem fast nichts kosten.

]]> https://blog.stromhaltig.de/2015/04/cdu-will-der-strompreise-diktieren/feed/ 0 Versorgungssicherheits Nachweis – Schweregrad von Ereignissen https://blog.stromhaltig.de/2015/04/versorgungssicherheits-nachweis-schweregrad-von-ereignissen/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/versorgungssicherheits-nachweis-schweregrad-von-ereignissen/#comments Tue, 21 Apr 2015 07:29:34 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8321 Weiterlesen ]]> Jeden Tag kommt es zu kleineren oder größeren ungeplanten Nichtververfügbarkeiten im Kraftwerkspark der Stromanbieter. Wie schwerwiegend einer solchen Einspeiseunterbrechung lässt sich kaum abschätzen, da viele Rahmenparameter unbekannt sind. Mit Hilfe der Data-Cloud von blog.stromhaltig stehen nun etwa 48 Stunden nach dem Ausfall alle Daten für einen Versorgungssicherheit Nachweis bereit. In Zukunft soll ein Ampelsystem helfen sehr schnell eine Bewertung des Schweregrads vorzunehmen.

Beispiel: Grosskraftwerk Mannheim GKM - 16.04.15 07:48 – 18.04.15 00:00 – Einschränkung von 549MW

Bereits heute verwendet blog.stromhaltig  eine vollständig automatisierte Überwachung der Zuverlässigkeit des Netzbetriebes und der Stromerzeugung in Deutschland und liefert damit Marktakteuren und interessierten Bürgern Hintergrundinformationen zur Stromversorgung. Die Redaktion ist Mitglied der Transparency User Group des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber.

Fallen 549 MW Einspeisung in das Stromnetz aus, so kann dies relativ leicht durch die vorhandenen Kapazitäten der Regelenergie abgefangen werden. Unmittelbar nach dem Ereignis wird zunächst die Primärregelenergie die Netzfrequenz fangen, welche durch den Ausfall absinkt, bevor die noch am Netz befindlichen Kraftwerke die Frequenz wieder stabilisieren. Mittels des sogenannten Recovery Momentum wird das Stabilisierungspotential des Netzes angezeigt, wobei das Stromnetz als ein sich selbst stabilisierendes System angesehen wird.

VSN: GKM Ausfall

Beginn der Einspeiseunterbrechung 16.04.15 07:48
Netzlast (Gesamt) 60640 MW Anteil 0.9%
Netzlast (Residual) 51145 MW Anteil 1.1%
Maximale Auswirkung 17.04.15 04:15
Netzlast (Gesamt) 46456 MW Anteil 1.2%

Fällt die Netzfrequenz als ein Indikator für den Schweregrad aus, so bleibt die Bewertung des Ereignisses auf Basis der vorhandenen Netzlast. Ein Ausfall bei relativ geringer Netzlast wie zum Beispiel die Ausfälle am Pfingstmontag 2014 sind dabei deutlich schwieriger zu handhaben. Die Daten aus der Tabelle können somit interpretiert werden als: Zum Zeitpunkt der Einspeiseunterbrechung hatte das Großkraftwerk Mannheim 0,9% des Stromes in Deutschland geliefert.

Von der Betriebsführung der Photovoltaik und Windkraftanlagen, werden diese meist mit 100% ihrer Möglichkeit betrieben. Eine Erhöhung der Einspeisung kann von diesen Anlagen daher nicht auf Abruf stattfinden. Zu Kompensation des Ausfalls muss deren Erzeugung aus der Gesamtnetzlast abgezogen werden. Man spricht von der Residuallast.

Ampelsystem

Grün

Kleinere Einspeiseunterbrechungen, die unter 1% der Residuallast fallen. Bei diesen Ausfällen wird keine weitere Aktion veranlasst.

Gelb

Alle Ausfälle, bei denen mindestens 1% der Residuallast ausgefallen ist. Eine Nachverfolgung dieser Ereignisse kann erfolgen,  sollte innerhalb eines Zeitraums von 120 Minuten zu mindestens 2 dieser Ereignisse kommen.

Rot

Bei einem Ausfall von mehr als 2% der Residuallast erfolgt immer eine Nachverfolgung. Diese Besteht mindestens aus der Sicherung der Frequenzdaten und der Untersuchung der Ursachen beim Betreiber. Zusätzlich können Daten zu Steuerrungseingriffen des Übertragungsnetzbetreibers angefragt werden.

Das Ereignis in am Kraftwerk in Mannheim wird mit der VSN Stufe “Gelb” bewertet.

 

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Dezentrale Energiewende = Übertragungsnetze abschalten https://blog.stromhaltig.de/2015/04/dezentrale-energiewende-uebertragungsnetze-abschalten/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/dezentrale-energiewende-uebertragungsnetze-abschalten/#comments Mon, 20 Apr 2015 07:30:40 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8311 Weiterlesen ]]> Die stabilste Stromversorgung in ganz Deutschland bekommen wir hin, wenn jeder Ort (Verteilnetz) in der Lage ist sich selbst zu versorgen. Sobald elektrische Energie über weite Strecken transportiert werden muss, entstehen neue Schwierigkeiten nicht nur politisch, sondern auch physikalisch. Jeder Meter Leitung zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch kann eine Schwachstelle sein, die zu einem partiellen Ausfall des Systems Stromnetz führt.

In der aktuellen Debatte rund um die Umstellung der Stomerzeugung, wird gerne der Netzausbau nach vorne geschoben. Bei Dialog-Energie-Zukunft finden sich gerade zwei Standpunkte zum Thema HGÜ-Ausbau: Neue Energielandschaft erfordert auch neue Netze und Kohlebedingter Netzausbau behindert Energiewende. Beide Meinungen sind richtig, doch sollte man vielleicht auch den radikalen Ansatz einmal denken: Abschalten der Übertragungsnetze.

Für das Stromnetz über Deutschland gibt es verschiedene Spannungsniveaus. In der sogenannten Höchstspannungsebene wird Strom von der Nordsee bis nach Berchtesgarden transportiert und von der Polnischen Grenze bis nach Frankreich. Zuständig sind die 4 Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50 Hertz, Tennet und TransnetBW, die aktuelle vor allem auf 380 KV Höchstspannung zur Übertragung setzen eine Alternative ist die im Dialog-Energie-Zukunft Beitrag genannte HGÜ-Technik, eine andere Alternative ist von einer vollständigen Abschaltung der Übertragungsnetze die Energiewende zu denken und vollständig auf die dezentrale Versorgung zu bauen. In einem solchen Szenario entsteht ein vollständig anderes Bild, als es bislang im Netzentwicklungsplan vorgesehen ist. Anstelle mit dicken Linien kreuz und quer über das Land die Standortnachteile in Netzentgelte umzuwandeln, entstehen viele lokale Herausforderungen, die bestimmt auch lösbar sind.

  • Ein Top-Down Ansatz = Netzausbau
  • Ein Bottom-Up Ansatz = Dezentrale Energiewende

In der Betriebswirtschaftslehre kennt man das Prinzip von 0- Budget, eine Planung, die ohne jegliche Fremdmittel auskommt. Für die Stromversorgung gab es einen solchen Ansatz eigentlich auch einmal. So konnte im Jahre 2006 beim Stapellauf eines Schiffes ein ganzes Bundesland vom Netz abgekoppelt werden und sich selbst versorgen. Dazu benötigt es nicht nur die richtige Erzeugungsmengen von Strom, die zur zeitgleichen Verbrauchsmenge passt, sondern auch die Möglichkeit alle Systemdienste zu erbringen. Systemdienste im Stromnetz sind Regelleistung, Blindleistungskompensation, Schwazstartfährigkeit und und und … – alles Leistungen, die durchaus auch von kleinen Erzeugungsanlagen erbracht werden können, selten aber dafür genutzt werden. Ein Ziel kann es aber sein, dass zumindest der Lastgang der Verbraucher nachgefahren werden kann. Werden im ländlichen Bereich zum Beispiel Biogasanlagen immer unter Volllast gefahren, so ist der Sinn verfehlt. Windkraft, Photovoltaik und auch andere Erzeuger können zu 100% im sogenannten Lastgangfolgebetrieb gefahren werden. Tatsächlich bedeutet dies lokal für eine Überkapazität zu sorgen und lokal abzuregeln.

Hybrdistrommarkt - Strommarktdesign für die Energiewende in Bürgerhand
Hybrdistrommarkt – Strommarktdesign für die Energiewende in Bürgerhand

Der Wunsch Strom durch die ganze Republik zu transferieren, stammt eigentlich aus dem Handel, der vom Idealbild einer Kupferplatte ausgeht, bei der es keine Wegstrecken zu überwinden gibt. Lokale Strommärkte wird unter den heutigen Akteuren eher skeptisch betrachtet, da in einem solchen Markt die Liquidität nicht vorhanden ist. Bei einer Börse spielt die Liquidität eine wichtige Rolle, da bei geringer Liquidität es zu extremeren Preisen kommen kann – tatsächlich tritt dieser Effekt aber durch die Dominanz einzelner Akteure auf.  Ein Großkraftwerk könnte bei einem lokalen Strommarkt dies Preise für die Erzeugung diktieren. Tatsächlich kann dies aber umgangen werden, indem zum Beispiel ein Teil der Strommenge in einem Mietmodell (vergl. Hybridstrommarkt) umgesetzt wird.

Tatsächlich lässt sich auch bei dem Vorhandensein von Großkraftwerken ein lokaler Stromhandel organisieren. Auch hier findet sich der Ansatz im Hybridstrommarkt, bei dem es zwischen den Regionen fest Mietverhältnisse gibt, die zunächst eine Art Grundversorgung sichern. Auf Höhe der Übertragungsnetze wirkt sich dies als eine Art Grundlast aus, die allerdings deutlich unter der heutigen Netzlast liegt.

Fazit

Übertragungsnetze wird es immer geben. Die Rolle dieser Netze sollte zum Wohle einer dezentralen Energiewende anders gedacht werden. Szenarien, wie die Zukunft des Stromnetzes aussehen könnte, sollte zunächst von einem Nichtvorhandensein der Höchstspannung ausgehen, bevor diese als zusätzliche Reserve einbezogen werden.

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Bürgerdialog 2015 – Happy Birthday Hybridstrommarkt https://blog.stromhaltig.de/2015/04/buergerdialog-2015-happy-birthday-hybridstrommarkt/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/buergerdialog-2015-happy-birthday-hybridstrommarkt/#comments Sat, 18 Apr 2015 08:00:16 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8300 Weiterlesen ]]>

Am 18. April 2014 wurde der Vorschlag zum Strommarkt-Design der Energiewende “Hybridstrommarkt” per Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Seither wartet die Einreichung auf die Prüfung durch den Petitions-Ausschuss. -

Wie der Deutsche Bundestag (Petitionsausschuss) am Montag der Redaktion blog.stromhaltig mitteilte, wurden die Ermittlungen zur Petition 1-18-09-751-007841 per 17. Dezember 2014 abgeschlossen. Der Vorgang wird nunmehr den als Berichterstatter eingesetzten Abgeordneten zugeleitet. Die bereits im Schreiben vom 23. Juli 2014 erbetene Geduld wird erneut angefordert.

In diesen Tagen fand der Bürgerdialog statt. Zum Volke gewand möchte man wissen, was uns glücklich macht. Eine faire Chance würde ich sagen, die sich nach den allgemein verbindlichen Regeln richtet. Eine Petition ist nicht mehr als eine Wortmeldung von Bürgern, dass sich hier ein Jahr lang nichts bewegt ist bedauerlich. Oder ist man bei den Bundesministerien zu stark damit beschäftigt, die ganzen Lobby-Vertreter zu hofieren? Vielleicht klappt es ja im zweiten Jahr, dass die Suche nicht 0 Treffer bringt.

Die Petition zum Hybridstrommarkt ist nicht die einzige Petition, die zumindest im Grünbuch “Strommarkt der Energiewende” als unbearbeitet angemerkt wird. Insgesamt finden sich 10 Treffer allein in den Stellungnahmen  bei der Verwendung des Suchbegriffs Petition. Darunter auch einige Eingaben, die sich auf das heutige Jubiläum beziehen.

“Mir würde es peinlich sein, wenn ich im Wirtschaftsministerium sitzen würde – am Weißbuch arbeite – und plötzlich mit der Post eine Geburtstagskerze erhalte.” (von mir selbst…)

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Bloomberg: Fossile Stromerzeugung hat das Rennen verloren https://blog.stromhaltig.de/2015/04/bloomberg-fossile-stromerzeugung-hat-das-rennen-verloren/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/bloomberg-fossile-stromerzeugung-hat-das-rennen-verloren/#comments Fri, 17 Apr 2015 08:58:46 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8296 Weiterlesen ]]> Im Jahre 2013 wurde das Rennen zwischen der fossil Stromerzeugung  und den erneuerbaren Energieträgern entschieden, so BloombergBusiness in einer Meldung zum jährlichen RE-Finance Summit. Man gehe auch von keiner Trendwende aus. Vor zwei Jahren gab es nach Angaben des Dienstes zu einem weltweiten Zubau von 143 GW an Kapazitäten aus Erneuerbaren, bei gerade einmal 141 GW aus fossilen Kraftwerken. Bis zum Jahre 2030 rechnet man mit einer vierfachen Zubaurate der sauberen Stromerzeugung.

“The electricity system is shifting to clean,” Michael Liebreich, founder of BNEF, said in his keynote address. ”Despite the change in oil and gas prices there is going to be a substantial buildout of renewable energy that is likely to be an order of magnitude larger than the buildout of coal and gas.”

Solarenergie wird als stärkster Wachstumsbereich und wichtigste Energiequelle der Zukunft gehandelt.

(Beitragsbild: Nikiko @ pixabay)

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Kurz-Studie: Stromverbrauch schlechter vorhersagbar als Erzeugung aus Wind/Sonne https://blog.stromhaltig.de/2015/04/kurz-studie-stromverbrauch-schlechter-vorhersagbar-als-erzeugung-aus-windsonne/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/kurz-studie-stromverbrauch-schlechter-vorhersagbar-als-erzeugung-aus-windsonne/#comments Fri, 17 Apr 2015 08:31:34 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8282 Weiterlesen ]]> Zu jedem Zeitpunkt muss die Erzeugung und der Verbrauch von elektrischer Energie in der Balance sein. Die Qualität von Vorhersagemethoden ist für die Stromversorgung unerlässlich. Abweichungen von Soll und Ist-Werten sind in der täglichen Praxis von den Netzbetreibern und Marktakteuren kurzfristig auszugleichen, was mit einem wirtschaftlichen Risiko verbunden ist.

Die Stromversorgung muss als Gesamtsystem betrachtet werden, welches lediglich mit Einhaltung der Balance stabil und verlässlich funktionieren kann. Der Aufwand für die Herstellung einer Balance macht keine Unterscheidung zwischen Unsicherheiten der Erzeugung oder des Verbrauchs. Fehlen 25% der Erzeugung aus Gaskraftwerken, wie die Kraftwerksbetreiber aktuell in ihren “Wichtigen Marktmeldungen” melden, so ist dies genauso bedenklich, wie ein plötzlicher Anstieg des Stromverbrauchs.

Mit zunehmender Verfügbarkeit von Strom aus Windkraft oder Solarenergie zur Deckung des Bedarfs, wird eine integrative Analyse der Differenzbilanzen notwendig.

Anteil des Sonnen/Windstroms an der Systemlast
Anteil des Sonnen/Windstroms an der Systemlast

Im Frühjahr 2015 erreicht der zeitgleich erzeugte Strom aus Windkraftanlagen und Solarenergie einen Anteil von 15% in den Spitzenwerten. Entsprechend dieses Anteils wirkt sich der Anteil bei der Herstellung einer Balance aus.

Zur Erarbeitung einer belastbaren Prognosequalität wurden die Rohdaten der Übertragungsnetzbetreiber für den Zeitraum Januar 2015 bis April 2015 im Office-Format aufbereitet (Download). Es wurden die fehlenden Daten entfernt und die Stundenwerte gebildet. Nur wenn für eine Stunde alle Daten vorhanden sind, wurde der Datensatz zur weiteren Verwendung herangezogen.

Auszug aus den Daten

Zeit Last Soll Last Ist Last Differenz PV Soll PV Ist PV Differenz Wind Soll Wind Ist Wind Differenz
2015-1-10-10 256697 262166 5469 1180 4101,5 2921,5 18873,8 29610,8 10737
2015-1-10-11 262789 268215 5426 1412,75 5265,5 3852,75 18905,5 29631,8 10726,2
2015-1-10-12 258841 269494 10653 1477,5 4623,5 3146 19021,5 29230 10208,5

Nicht beachtet wurden Interconnect-Strommengen, die sich aus dem Austausch mit den Nachbarländern von Deutschland ergeben. Bei der Betrachtung der Prognoseabweichungen wurde der Day-Ahead Wert verwendet, der auch als Basis für den Handel am Spot-Markt und die Veräußerung der EEG-Strommengen dient. Die Einheit der Skalierung beträgt 0,1 MWh bzw 100 KWh.

Prognoseabweichungen in MW
Prognoseabweichungen in MW

In der Auswertung in Blau dargestellt ist die Abweichungen in der Bedarfs-Prognose. Die Ausschläge übersteigen sowohl im positiven als auch im negativen Bereich deutlich die Werte der beiden gewählten Erzeugungsformen. Allein zur Absicherung der Vorhersagegüte beim Stromverbrauch wird nach dieser Auswertung ein Äquivalent von zwei Großkraftwerken benötigt, die sehr schnell dem Lastgang folgen können.

Die Prognoseabweichungen bei der Sonnen und Windstromerzeugung liegen deutlich unterhalb der Lastgangwerte. Zur Absicherung wird im Betrachtungszeitraum etwa 1GW (=1 Großkraftwerk) für ganz Deutschland benötigt. Bei der Bildung eines 100% EE-Szenarios auf Basis des vorliegenden Zahlenmaterials, sind die vorhandenen Pumpspeicher mit etwa 9GW Kapazität in der Lage die Absicherung vollständig zu übernehmen, wobei die fast 4 GW Laufwasser weiterhin Reserve herangezogen werden können.

(Beitragsbild Antranias @ Pixabay)

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Wilde Hilde rechnet ab https://blog.stromhaltig.de/2015/04/wilde-hilde-rechnet-ab/ https://blog.stromhaltig.de/2015/04/wilde-hilde-rechnet-ab/#comments Thu, 16 Apr 2015 13:03:03 +0000 https://blog.stromhaltig.de/?p=8270 Weiterlesen ]]>

“Die Energiewirtschaft ist eine der Schaltzentralen für die Digitalisierung. Sie ist die Branche, die Kompetenz in den Bereichen Industrie 4.0, Vernetzung der Dinge und Transformation der Energiesysteme von fossilen hin zu erneuerbaren Energien hat. Dies sind die drei großen Zukunftshemen, die derzeit international diskutiert werden. Somit ist das Engagement unser Unternehmen entscheidend, um die Digitalisierung insgesamt voranzutreiben.” Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), bei der Pressekonferenz des Branchenverbandes im Rahmen der Hannover Messe. (Quelle BDEW)

Die ganze Welt bekommt in Graustufen (engl. Shades of Grey) vorgeführt, wie man einen Lustgewinn aus erträglichen Schmerzen haben kann. Graustufen entspringen einem analogen Weltbild, welches eine alternative Anschauung zur digitalen Schwaz/Weiß Malerei ist. Die Energiewirtschaft ist eine der Schaltzentralen für die Digitalisierung und lässt keine Zwischenräume zwischen der totalen Bildung von Extremas zu. Der Schaltzustand ist entweder “An” oder “Aus” und wird zentralistisch von der Politik des Lobby Verbandes geführt.

 ”Wenn es politisch so weiter geht wie bisher, dann wird es keine neuen, modernen Kraftwerke geben. Es gibt einfach keine Investitionsanreize, auch wenn die Politik immer betont, dies ändern zu wollen. Das Gegenteil ist mit den bisher bekannt gewordenen Plänen der Fall”, so Hildegard Müller.

Ein Teil der Kraftwerke steht auf dem Prüfstand, ob die Projekte überhaupt noch zeitgemäß sind. Ein normaler marktwirtschaftlicher Prozess, der sich auch sehr gut in der Majorität der heutigen Stromerzeugung erkennen lässt. Der Zwergenverband BDEW, der nicht einmal 1% der Stromerzeugenden Unternehmen vereinen kann, kämpft mit den gleichen Herausforderungen, die auch von dem Rest der Branche zu tragen sind.

Proteus-Statistik-Zubau-Photovoltaik-bis-2015-01

Die aktualisierte Zubauliste des BDEW zeigt die gleichen Höhen und Tiefen, die sich in den Zahlen der Bundesnetzagentur für den PV-Zubau erkennen lassen. Stellenabbau gerade bei Klein und Mittelständischen Unternehmen sind die Folge. Gerade in strukturschwachen Regionen, die in den letzten Jahren einen Hoffnungsschimmer durch den Ausbau von Wind- und Solarparks entstanden ist, steigt die Arbeitslosequote gerade wegen der Zukunftsthemen. Die Energiewirtschaft ist heute kein Heilsbringer, sondern der Abgesang vieler etablierten Geschäftsmodelle.

Der BDEW liefert in seiner Pressekonferenz den Zement, um eine Mauer gegen die Gefahren neuer Konzepte abzuwehren. Airbnb, Uber und Co. haben andere Branchen revolutioniert und in eine Industrie 4.0 überführt.

“Wenn die Energiewende und die Umstellung auf die Erneuerbaren Energien als tragende Säule der Energieversorgung gelingen soll, dann brauchen wir auch in Zukunft als verlässliche Ergänzung neue, effizientere und klimafreundlichere Kraftwerke”, betonte Müller.

Wir verlassen uns auf Störanfällige Kraftwerke, welche fast zu 1/5 ungeplant nicht verfügbar sind. Eine Säule, die vielleicht große Fortschritte im Klimaschutz gemacht hat, da sie einfach keine Braunkohle in CO2 umwandeln.

Sollte man nicht langsam beginnen zusammen zu arbeiten? Wie unter der Überschrift Stromwende: Gemeinsam Mehr erreichen im Beitrag zum Lastgangfolgebetrieb bei Steinkohlekraftwerken zu lesen gewesen ist,  sind wir technologisch in der Lage. Frau Müller kann sich dies gerne bei unzähligen Ausstellern auf der Hannover Messe anschauen.

Erschwerend komme hinzu, dass der Anteil der Kraftwerke, die rund um die Uhr Strom erzeugen können, in den nächsten Jahren stark sinken werde.

Wollen wir hier wirklich den Atomausstieg rückgängig machen?

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