blog.stromhaltig http://blog.stromhaltig.de Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist. Wed, 20 Aug 2014 07:59:21 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8.4 Entschlossene Stilllegung fossiler Kraftwerke zur Rettung existierender Speicher http://blog.stromhaltig.de/2014/08/entschlossene-stilllegung-fossiler-kraftwerke-zur-rettung-existierender-speicher/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/entschlossene-stilllegung-fossiler-kraftwerke-zur-rettung-existierender-speicher/#comments Wed, 20 Aug 2014 07:59:21 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6572 Richtig rentabel waren Pumpspeicherkraftwerke zu einem Zeitpunkt, als man in der Nacht den billigen Atomstrom verramschen musste. Zu gering war die Nachfrage nach elektrischer Energie durch die Industrie und private Stromkunden, als dass ein Abnehmer bereit war einen Preis zu zahlen. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie bleibt den Betreibern lediglich die Braunkohlemeiler als billig Lieferanten, die durch schlechte Regelbarkeit auch dann Strom liefern, wenn keiner ihn braucht.

Braunkohle und Pumpspeicher, eine Ehe, die erst geschieden werden muss, bevor eine Liaison mit der Energiewende möglich ist.

Pumpspeicherkraftwerke sollten die “grüne Batterie“ der Energiewende werden und Österreich der Stromspeicher Europas. Doch jetzt machen ausgerechnet Wind- und Sonnenstrom die erhofften Gelddruckmaschinen der E-Wirtschaft unrentabel. (Quelle: Format.at)

Kritiker der Energiewende stellen gerne die Frage nach der “Flaute Nacht”. Wer liefert dann Strom? Ein kleiner Teil der Antwort sind die Pumpspeicher, denn – für die Netze wesentlich wichtiger – sie haben die Möglichkeit Strom aus dem Netz zu nehmen, wenn die Nachfrage zu gering ist. An Pfingsten 2014 hatte D. Wetzel in Die Welt bereits den Kollaps durch zu viel elektrische Energie bei zuwenig Nachfrage kommen sehen (vergl. Beitrag: “Sonderurlaub für Papa“) – es kam nicht dazu, dennoch sind Pumpspeicher eine Möglichkeit die Börsenstrompreise in einem vernünftigen positiven Rahmen zu halten.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt Andreas Mihm nun zu einem interessanten Kausalschluss:

Grund für die schwindende Wirtschaftlichkeit der Pumpspeicherkraftwerke ist die Energiewende. Denn mit Hunderttausenden Kleinstkraftwerken, die Wind- und Sonnenergie nutzen, ist ein Überangebot an Elektrizität entstanden, das andere Erzeuger aus dem Markt drängt. Nachfragespitzen in der Mittagszeit werden weitgehend durch die Photovoltaik abgedeckt.

Nicht abgedeckt wird die Flautenacht …

Damit wird deren Geschäftsmodell zerstört, Strom zu erzeugen, wenn er besonders knapp und teuer ist, und ihn zu nutzen, um Wasser in Reservoirs zu pumpen, wenn der Strom – etwa nachts – besonders billig ist.

Wahrscheinlich muss man Wirtschaftskorrespondent sein, um zu verstehen, warum nicht der jetzt am Tag billige Strom verwendet wird um die Speicher zu füllen und in der Flautenacht verkauft wird.

Scheinbar existiert in Deutschland noch immer ein zu hohes Angebot an Grundlastkraftweken - ein anders Wort für Kraftwerke, die nur sehr schwer geregelt werden können, und daher im Grunde immer Strom erzeugen – als dass ein Mangel dazu führen würde die Preise in einen Bereich zu bewegen, bei denen sich Pumpspeicher rechnen.

Jetzt gibt es wieder ein unveröffentlichtes Gutachten, in dass die Steuerzahler investiert haben, welches isoliert eine Facette und eine Momentaufnahme betrachtet. Es fehlt an echter Transparenz. Mit welchem Strommix werden die Pumpspeicher heute geladen?  Wo fällt die EEG-Umlage an? – Zahlen, Daten, Fakten.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach’ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt .
(Pipi Langstrumpf Song)

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Schutz vor Hackern immer schwieriger http://blog.stromhaltig.de/2014/08/schutz-vor-hackern-immer-schwieriger/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/schutz-vor-hackern-immer-schwieriger/#comments Tue, 19 Aug 2014 07:14:50 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6567 Gerade einmal zwei Tage hat Felix Lindner benötigt, um in die Steuerung der Stadtwerke Ettlingen einzudringen, so der O-Ton des Beitrages im ZDF Heute-Journal vom 18.08.2014.  Die IT abzusichern fällt den Betreibern immer schwieriger, was auch der zuständige Übertragungsnetzbetreiber für die Hauptstadt (50 Hertz Transmission) feststellen muss.

Sicherheit in der Informationstechnologie ist ein heikles Thema, denn im Gegensatz zu den Strommarkt-Terroristen sind die Quellen für Hackerangriffe auf ein viel größeres Spektrum ausgelegt und in der Praxis bereits erprobt. Im Mai dieses Jahres hatte ein Beitrag bei ZDF Zoom gezeigt, dass es immer Türen gibt in SCADA Systeme einzudringen (blog.stromhaltig berichtete).

Zentrale Steuerung als Kernproblem

Im aktuellen Beitrag ist das Gästehaus die Schwachstelle, welches ebenfalls am Netz der Stadtwerke zu hängen scheint. Ist der Zugriff erst einmal vorhanden, so kommt man theoretisch bis zur nächsten Schranke. In zentralistisch organisierten Systemen wie dem traditionellen Stromnetz ein ernstes Problem, denn wieso beim kleinen Hausanschluss anfangen, wenn man 18 Millionen Stromanschlüsse bei einem Übertragungsnetzbetreiber bekommen kann.

Lindner meint im Beitrag, dass in den vergangenen Jahren zuwenig in die Forschung zur Sicherheit der Stromnetze investiert wurde. Dabei gibt das ehemalige Forschungs- und Verteidigungsnetz ARPA (heute kurz Internet genannt) die besten Strukturen bereits vor. Zwei Rechner im “Internet” kommunizieren auch dann noch, wenn sie vollständig von der Außenwelt abgeschnitten sind. Zwei Verteilnetze in Deutschland haben diese Fähigkeiten nicht.

Die Stromwende könnte hier helfen, verlagert sie doch viel mehr Intelligenz von zentralen Großkraftwerken auf kleine Stromerzeugungseinheiten. Die Erzeugung folgt dem lokalen Verbrauch. Machbar ist dies allerdings nur, wenn die entsprechenden Leitlinien auch politisch gesetzt werden. Eine Möglichkeit ist die Entwicklung von Szenarien zur Inselbildung. Ein marktwirtschaftlicher Anreiz existiert für diese Entwicklung nicht, auch wenn der volkswirtschaftliche Schaden im Falle eines Angriffs enorm sein dürfte.

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Österreich: E-Control versagt bei Reparatur des Regelenergiemarktes http://blog.stromhaltig.de/2014/08/oesterreich-e-control-versagt-bei-reparatur-des-regelenergiemarktes/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/oesterreich-e-control-versagt-bei-reparatur-des-regelenergiemarktes/#comments Thu, 14 Aug 2014 07:31:07 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6555 Kosten für Regel- und Ausgleichsenergie um mehr als 70 % höher als im Vorjahr. Trotz Ankündigungen des Regulators steigen die Kosten für Regelenergie nach neuesten Zahlen weiterhin steil nach oben.

„Derzeit liegen die Regelenergiekosten um mehr als 70 % über jenen des Vorjahres“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Heuer steuern wir bereits auf einen weiteren Negativrekord von über 200 Millionen Euro Gesamtkosten zu.“

Laut neuesten Daten der Austrian Power Grid, dem für die Regelenergiebeschaffung verantwortlichen Netzbetreiber, liegen die Kosten für die Regelenergie derzeit in Summe um mehr als 70 % über jenen des Vorjahreszeitraumes. Insgesamt wurden heuer bis Ende Juli bereits mehr als 115 Millionen Euro ausgegeben. Im selben Zeitraum des Vorjahres wurden dafür lediglich rund 70 Millionen Euro aufgewendet.

“Die angekündigten Maßnahmen wirken offensichtlich nicht ausreichend. Die E-Control versagt bisher bei der Schaffung eines funktionierenden und effizienten Marktes für die Regelenergie”, beklagt Moidl.

In den letzten 2 Jahren haben sich die Kosten für Regelenergie um knapp 100 Millionen Euro auf über 170 Millionen Euro im Jahr 2013 fast verdoppelt. Setzt sich die aktuelle Entwicklung fort, wird es im Jahr 2014 zu einem Negativrekord von mehr als 200 Millionen Euro kommen.

Marktversagen im österreichischen Ausgleichs- & Regelenergiemarkt

Im europäischen Vergleich schneidet der österreichische Ausgleichs- und Regelenergiemarkt besonders schlecht ab. So liegen die Kosten für die Regelenergiebeschaffung in der Schweiz und in Deutschland um 50 % bzw. 70 % unter jenen in Österreich. Und das obwohl prozentual in Deutschland fast dreimal soviel Strom von Wind und Sonne ins Netz eingespeist wird und fast keine regelbare Wasserkraft verfügbar ist.

Der Regulator ist gefordert

Die vor drei Jahren umgesetzte Marktumstellung wurde offensichtlich mangelhaft vorbereitet und es ist bisher nicht gelungen einen effizienten Markt aufzubauen.

“Die E-Control ist gefordert, ihre träge Haltung aufzugeben und als dafür verantwortlicher Regulator endlich brauchbare Marktbedingungen für den Regelenergiemarkt zu schaffen”, so Moidl.

Ausgleichsenergie belastet heimische Ökostromproduktion

Mittlerweile sind die gesamten Belastungen von Ausgleichsenergie und Netzgebühren für einige Windkraftwerke auf 50 % des Strommarktpreises angestiegen und liegen bei rund 1,6 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig werden auch über laufend steigende Kosten alle Erzeuger und Stromkonsumenten in Österreich mit Gebühren belastet.

“Es besteht die skurrile Situation, dass ausländische Stromerzeugung, etwa aus Kohlekraftwerken, im Vergleich zur österreichischen begünstigt wird, weil diese nicht die hohen Regelenergiekosten in Österreich bezahlen muss”, erklärt Moidl.

Vorschläge liegen auf dem Tisch

Die IG Windkraft hat in einer Studie der Tiroler e3-Consult bereits Vorschläge zur Verbesserung der aktuellen Lage gemacht.

“Am Ausgleichs- und Regelenergiemarkt sind viele seit langem offensichtliche Verbesserungen schnell umsetzbar”, so Moidl. “Allerdings ist die aktuelle Situation sehr bequem für einige wenige Unternehmen, die hier auf Kosten der Konsumenten und der erneuerbaren Energien hohe Umsätze machen.”

Beitragsbild und Text IG-Windkraft

Anmerkung von blog.stromhaltig

Leider wird in diesem Text nicht scharf zwischen Ausgleichenergie und Regelenergie unterschieden. Als Ausgleichenergie wird hier im Blog jeglicher Ausgleich von Prognosefehler bezeichnet, der zum Beispiel am Intraday (Spot) Markt beschafft wird. Ebenfalls Ausgleichenergiekosten sind die ReBAP Kosten, die zur Abrechnung von Bilanzkreisfabweichungen entstehen (vergl. dieser Beitrag).

Der Begriff Regelenergie wird verwendet, für die Kosten der Netzbetreiber zur Stabilisierung der Netzfrequenz.

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Dürfte ich mal Ihren Strom verkaufen? – Das V-Kraftwerk ohne Werk. http://blog.stromhaltig.de/2014/08/duerfte-ich-mal-ihren-strom-verkaufen-das-v-kraftwerk-ohne-werk/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/duerfte-ich-mal-ihren-strom-verkaufen-das-v-kraftwerk-ohne-werk/#comments Thu, 14 Aug 2014 07:28:39 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6545 Millionen von Stromkunden werden in Deutschland nach den Standardlastprofilen abgerechnet, die vorschreiben, wie viel Strom zu welcher Zeit für diese Kunden ins Netz eingespeist wird.  Eine ganz neue Form des virtuellen Kraftwerks kann setzt mit seiner Wertschöpfúng an, wo das Geschäft der Energieversorger am Ende ist.

“Gelingt es uns 10.000 Haushalte zum Mitmachen zu bewegen, dann könnten wir in wenigen Wochen den Strommarkt in Deutschland revolutionieren.” meint der Erfinder gegenüber blog.stromhaltig

Es sollen keine Namen und genannt werden,  auch nicht die genauen Zahlen des Business-Plans. Zu groß ist die Angst, dass die Entwicklung im Keim erstickt wird, denn sie klingt wie eine Mischung aus hochspekulativer Finanzmarkttransaktion und cleverem Einsatz moderner Informationstechnologie.

Eine Art Cash-Back nur für Strom

Das Hauptgeschäft wird in der Nacht vollbracht. Wenn die meisten in Deutschland schlafen, dann geht auch der Stromverbrauch deutlich zurück. Zwischen 2 Uhr und 5 Uhr am Morgen liegt der Wert bei weniger als 180 Watt  im 3 Personen Haushalt. Nach dem Standardlastprofil H0 werden allerdings noch immer 180 Watt für den Kunden bereitgestellt und eingespeist. Da das Netz kein Speicher ist, muss dieser Strom weg – sprich verramscht werden. Bezahlt ist der Strom dennoch…

Angenommen der Haushalt verbraucht zur gleichen Zeit einen Maximalwert von 140 Watt, dann stehen 40 Watt zur freien Verfügung, um eine zweite Wertschöpfung zu erfahren.

“Die Smart-Meter der Kunden übermitteln uns alle 15 Minuten den tatsächlichen Verbrauch”

Dieser Verbrauch wird mit dem Lastprofil des Kunden (meist H0) abgeglichen und die Differenz ermittelt. Durch langfristige Beobachtung, einiges an Erfahrung und einer kleinen Menge Statistik werden aus den 40 Watt von einem Haushalt das Angebot einer Mega-Watt-Stunde geschnürt, die dann wieder gewinnbringend verkauft werden kann.

V steht für Volk

Im virtuellen Kraftwerk ohne Werk wird kein Strom erzeugt. Es wird lediglich mit Differenzen gearbeitet, die ohnehin vorhanden sind und bislang keiner unmittelbaren Wert haben. Das V-Kraftwerk soll eventuell als Genossenschaft gegründet werden, auf jeden Fall soll es seine Einnahmen an die Mitglieder verteilen.

Heute sind es nur einige hundert Zähler, die an die Bildschirme im Leitstand ihre Daten liefern, doch schon in naher Zukunft sollen es viele mehr werden. Dann ist es wichtig, jedem einzelnen klar zu machen, was sein Anteil am Gewinn des V-Kraftwerks ist, so der Erfinder. Wer gezielt vom H0-Profil abweicht, wenn es gut für die Gruppe ist, der soll dafür einen extra Bonus erhalten.

Es hört sich wie viel Rechnerei an, dennoch ist das VWerk nichts anderes wie das aktive Ausnützen einer der größten Rechenschwächen im heutigen Strommarkt. Gutes Gelingen!

]]> http://blog.stromhaltig.de/2014/08/duerfte-ich-mal-ihren-strom-verkaufen-das-v-kraftwerk-ohne-werk/feed/ 5 Zukunftsfähige Stromnetze fangen mit zukunftsfähigem Handel an. http://blog.stromhaltig.de/2014/08/zukunftsfaehiges-stromnetz-fangen-mit-zukunftsfaehigem-handel-an/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/zukunftsfaehiges-stromnetz-fangen-mit-zukunftsfaehigem-handel-an/#comments Wed, 13 Aug 2014 07:16:29 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6538 Alt, marode – zu sehr auf Profit ausgelegter Netzbetrieb anstelle in die Modernisierung zu investieren. Warum Geld ausgeben, wo man lediglich Spedition ist und nicht Erzeuger oder Händler. Finanzielle Mittel, die von privatwirtschaftlichen Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht nicht kommen, werden nun von Steuergeldern als Forschungsinitiative getarnt in die offenen Hände verteilt.

Die gemeinsame Initiative der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie Bildung und Forschung erfolgt im Rahmen des sechsten Energieforschungsprogramms der Bundesregierung und verfügt über ein Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro. Im Fokus des Programms steht die Erforschung und Erprobung von Materialien, Konzepten und Technologien, die für ein modernes Stromnetz benötigt werden, das zu jeder Zeit die Balance zwischen Erzeugung und Verbrauch hält.

(Quelle: Rebecca Raspe – energiezukunft.eu)

Elektrische Energie muss im Stromnetz immer soviel eingespeist werden, wie zum gleichen Zeitpunkt entnommen wird. Dafür zu sorgen, dass dies funktioniert ist Aufgabe des Stromhandels – und nicht der Physik – vielleicht sollte man ein paar Euro lieber in die Wirtschaftsforschung stecken.

In einigen Wochen wird es wahrscheinlich auch bei blog.stromhaltig eine Überwachung der Netzfrequenz geben, wahrscheinlich mit den gleichen Ergebnissen wie bei Netzfrequenz.info . Schaut man auf die Verlaufsauswertung auf der Seite, so fallen die horizontalen “Hickser” an den Stundengrenzen auf. Zu diesem Zeitpunkt gerät die Frequenz kurz aus dem Takt, mit der wahrscheinlichen Ursache in den Stunden-Lieferverträgen des Stromhandels.

Das politische Rumgeeiere um das Thema Kapazitätsmärkte zeigt vielmehr, dass der Handel es (heute) nicht schafft eine Versorgungssicherheit zu garantieren und selbst an der Nachhaltigkeit zweifelt. Zocken für Gewinn? Gerne . Handeln zur Erfüllung einer gesellschaftlichen Aufgabe? Bestimmt nicht.

Wenn in den Mittagsstunden (bei uns übrigens eher in den Nachtstunden) – die Spannung in den Verteilnetzen steigt, dann sollte eigentlich der Handel die notwendige Kommunikationsplattform bieten, um das Problem mit zusätzlichem Verbrauch lokal in den Griff zu bekommen. Stattdessen forscht man lieber an der Kommunikation im Smart-Grid.

Nicht falsch verstehen! Wir brauchen mehr Markt(wirtschaft), nicht erst handel ab 1 MWh, sondern Terminmarkt ab einer 1 Ws. Nicht 15 Minuten Takt, sondern sekundenscharfe Fakturierung. Nicht Preisgarantien über 12 Monate, sondern flexible Tarife für alle – mit einem Rückfall auf einen Grundversorgungstarif.

Nur weil jede Innovation im kaufmännischen Bereich sofort mit der Planwirtschaftskeule im Keim erstickt werden, soll die Technik lösen, wo an anderer Stelle versagt wird.  Technik erfindet Airbags – kann aber keine Tempolimits an Unfallschwerpunkten setzen.

Der Bundesbericht Energieforschung 2014 ist eine großes Plazebo auf Steuerkosten, da Lobbyeinflüsse einen viel stärkeren Hebel haben, als 150 Millionen Euro. Lieber etwas rumdoktorn in den Forschungseinrichtungen des Landes, als sich mit Interessensvertretern auseinanderzusetzen.

]]> http://blog.stromhaltig.de/2014/08/zukunftsfaehiges-stromnetz-fangen-mit-zukunftsfaehigem-handel-an/feed/ 1 Drei Standards – eine Entwicklung: Mehr Energieeffizienz beim Hausbau http://blog.stromhaltig.de/2014/08/drei-standards-eine-entwicklung-mehr-energieeffizienz-beim-hausbau/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/drei-standards-eine-entwicklung-mehr-energieeffizienz-beim-hausbau/#comments Tue, 12 Aug 2014 22:09:44 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6533 Schon heute können Bauherren in die Energiestandards von morgen investieren, indem sie energetisch bauen und damit langfristig Energie sparen. Besonders effiziente Heizmethoden können zusammen mit einer optimalen Wärmedämmung und regenerativer Energiegewinnung einiges vollbringen, wie es anhand der nachfolgenden Beispiele verdeutlicht werden soll. Niedrigenergiehaus, Passivhaus und Energieplus-Haus sind mehr als nur drei Standards, sondern bilden auch eine zukunftsweisende Entwicklung ab.


Minimale Energiezufuhr ausreichend:
Das Niedrigenergiehaus

Das Niedrigenergiehaus repräsentiert schon einen großen Schritt in Richtung energieautarkes Wohnen, denn es benötigt nur noch sehr wenig Strom von Außerhalb. Sowohl Heizung als auch Wärmedämmung sind gemessen an ihrer Effizienz auf höchstem Niveau und sorgen für sehr geringe Verbrauchswerte. Wichtig ist die Luftundurchlässigkeit, um Wärmebrücken und damit die Energieabgabe nach außen hin zu minimieren. Dazu tragen auch Wärmeschutzverglasung und eine kontrollierte Lüftung bei.

Übrigens können auch Bestandsgebäude im Rahmen einer energetischen Sanierung zum Niedrigenergiehaus aufgewertet werden. Der Neubau hingegen fällt auf finanzieller Ebene gegenüber einem normalen Haus kaum ins Gewicht, denn die relevanten Bauteile stellen in erster Linie Verbesserungen handelsüblicher Komponenten dar.

Optimal gedämmt:
Das Passivhaus

Das Passivhaus geht noch einen Schritt weiter, denn hier wird eine fast 100prozentige Energieausbeute erzielt. Die Dämmung ist so effektiv, das kein Heizkörper mehr benötigt wird. Andere Wärmequellen wie Elektrogeräte in der Küche, Unterhaltungselektronik, Glühbirnen und der PC reichen bereits aus, denn das Passivhaus ist absolut Luftdicht. Und wenn an besonders kalten Tagen doch einmal Heizenergie benötigt wird, dann kommt diese aus regenerativen Energiequellen. Natürlich benötigt ein Passivhaus, das ja völlig luftdicht ist, auch eine besondere Lüftung. Und damit auf diesem Wege keine Wärme verloren geht, werden die Luftströme aus dem ganzen Haus durch einen Wärmetauscher gepumpt. Die von außen zugeführte Luft kann zusätzlich über einen Erdwärmetauscher geleitet und somit erwärmt werden.

Mehr Energie als nötig:
Das Energieplus-Haus

Das Energieplus-Haus schafft es, mehr Wärme zu erzeugen als es verbraucht. Die jährliche Energiebilanz fällt also erstmals positiv aus. Um das zu schaffen, ist auch hier wieder eine besonders gute Wärmedämmung erforderlich, die keinerlei Wärmebrücken zulässt. Wie beim Passivhaus kommt auch hier wieder eine Wärmepumpe zum Einsatz, mit der die Wärme aus der Abluft genutzt wird. Zur Gewinnung von Warmwasser und Strom kommt dabei vor allem Solarenergie zum Einsatz. Über Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf dem Dach lässt sich vor allem in den Sommermonaten das Gros an benötigter Energie abdecken. Die überschüssige Energie kann auch zum Laden von Elektroautos verwendet werden.

Aus den Fortschritten bei energieeffizientem Bauen lässt sich ableiten, dass langfristig kein Weg mehr an Effizienzhäusern vorbeiführen wird. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn ein sinkender Energieverbrauch zahlt sich für den Eigentümer in barer Münze aus und schont zugleich die Umwelt. Je nachhaltiger gebaut wird, desto besser gestalten sich übrigens auch die Fördermöglichkeiten durch den Staat.

 Weitere Informationen: https://www.s-immobilien.de/energie-sparen/energetisch-bauen.html

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Stromhandel – Veranstaltung am Dienstag, 26. August 2014 19:30 in Ahlen http://blog.stromhaltig.de/2014/08/stromhandel-veranstaltung-am-dienstag-26-august-2014-1930-in-ahlen/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/stromhandel-veranstaltung-am-dienstag-26-august-2014-1930-in-ahlen/#comments Sun, 10 Aug 2014 23:28:21 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6528 Strom ist ein Milliardengeschäft, wer verdient daran, und wie können Bürger und Bürgerinnen sich daran beteiligen? Wie funktioniert der Stromhandel? Kann jeder an der Strombörse in Leipzig Strom kaufen? Wieso steigt der Strompreis für Haushaltskunden und warum sinkt der Preis an der Börse? Was ist der Merrit-order Effekt? Welcher Aufschlag nach dem neuen EEG2014 muss ein PV- Betreiber für seinen sauberen Strom zahlen und warum? Was versteht man unter Spotmarkt- Terminmarkt und wer stellt wann welche Regelenergie für die Netzstabilität zur Verfügung?

Ausgehend von der heimischen Steckdose und der jährlichen Stromrechnung, beantwortet der Referent Thorsten Zoerner diese Fragen.

Es werden Einblicke in Bereiche des Geschäftes mit Strom gegeben, für die zwar alle Bürger zahlen, die Zusammenhänge aber nur mit großem Aufwand nachvollzogen werden können. Thorsten Zoerner hat mehrere Bücher zur Stromwende in Deutschland veröffentlicht und ist Gründungsmitglied der Energieblogger.

Eine Veranstaltung von VERENA e.V. in Zusammenarbeit mit der VHS.

Dienstag, 26.08.2014, 19.30 – 21.00 Uhr
VHS, Altes Rathaus, Ahlen, Markt 15, 2.Et. Alter Ratssaal
- Kostenfrei -

Fragen dürfen selbstverständlich gerne hier in den Blog Kommentaren hinterlassen werden, oder auf der Webseite zur Veranstaltung.

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Ausgeglichener Strom Import/Export trotz wenig Ökostrom http://blog.stromhaltig.de/2014/08/ausgeglichener-strom-importexport-trotz-wenig-oekostrom/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/ausgeglichener-strom-importexport-trotz-wenig-oekostrom/#comments Sun, 10 Aug 2014 11:02:30 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6520

“Zudem sollte man sich nicht auf Stromimporte verlassen, da die Spitzenlast in Nachbarländern zu ähnlichen Zeiten auftreten kann wie in Deutschland.” (Quelle: VKU Meldung zu Kapazitätsmärkten)

Der 31.07.2014 war ein Tag, bei dem es in Deutschland fast keinen Strom aus Wind und Sonne gab. Kann es sein, dass 80 GW Wind und PV derzeit nix auf die Rolle kriegen für die #Energiewende? fragt ein Tweepl.

Folgt man der Logik der Deutschen Angst, dann hätte man doch zur Zeit des höchsten Verbrauchs und der geringsten Erzeugung aus PV und Wind einen Anstieg des Imports sehen müssen?

ENTSOe ist der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber, auf dessen Webseite man unter anderem die real existierenden physikalischen Lastflüsse zwischen den Mitgliedsländern sehen kann.

20140731_export_import_strom

In der genannten Zeit hatte Deutschland tatsächlich einen Import von Strom (gelbe Pfeile) aus der Schweiz, aus Frankreich… aber es wurde auch Strom exportiert. Zeitgleich, ohne Versatz.

Im Gegensatz zu den Nachbarländern war das Netz in Deutschland ausgeglichen (Graue Farbe). Länder mit blauer Farbe hatten einen stärkeren Export als Import.

Doch am 31.07.2014 kann man noch etwas anderes schönes erkennen. Die Rolle von Österreich scheint sich dank des Stausee Kaprun in Richtung des Solar-Stromspeichers zu entwickeln.

at_speicher_pv

Schaut man sich die Export/Import Bilanzen unserer Nachbarländer an, so stellt man fest, dass sich an sehr vielen Tagen in Deutschland alles “grau” ist.  Zu verdanken ist dies aber weniger der Lobby oder der Politik, sondern vielmehr der guten Kooperation der Ökostromerzeuger mit den kommunalen Stadtwerken.

Teamwork bei der Stromerzeugung – Made in Germany – auch das ist Energiewende.

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Betreiber von thermischen Kraftwerken stehen in den Sommermonaten vor dem Problem, dass nicht genützte Energie in Form von Wärme an die Umwelt abgegeben muss. Die Erwärmung von Flüssen ist hier das Mittel der Wahl. Wie bereits berichtet, ist bei 25,5 Grad Wassertemperatur in Deutschland Schluss. Ab diesem Wert darf keine zusätzliche Wärme in den Fluss abgegeben werden. 

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Frage an die Leser: Ermittlung der Scheinleistung und Wirkleistung. Komische Messwerte… http://blog.stromhaltig.de/2014/08/frage-an-die-leser-ermittlung-der-scheinleistung-und-wirkleistung-komische-messwerte/ http://blog.stromhaltig.de/2014/08/frage-an-die-leser-ermittlung-der-scheinleistung-und-wirkleistung-komische-messwerte/#comments Sat, 09 Aug 2014 13:26:24 +0000 http://blog.stromhaltig.de/?p=6515 In der Casa Stromhaltig wurde am Freitag Abend gegen 22:00 Uhr eine Messung durchgeführt, die interessante Werte zum Vorschein brachte. Auf Facebook wurde bereits eine Diskussion gestartet, die hier konserviert werden soll.

Irgend ein Elektrotechniker in meinen Reihen? Gemessene Wirkleistung im 5 Minuten Schnitt: 205 W – Gemessene Scheinleistung: 295 W (durch Induktionsmessung). 90W Blindleistung kann das sein? – Ortsnetz Mauer, Freitag Abend ca. 22:00 Uhr. Keine besonderen “Geräte” am Netz.

Schein- und Wirkleistung. Um was es eigentlich geht?

Dreht sich ein Elektromotor, dann ist er sowohl Verbraucher als auch Erzeuger von elektrischer Energie (=Dynamo und Motor).  Die Energie, die der Motor zum drehen aus dem Strom nehmen kann, ist die Wirkleistung. Die Energie, die erzeugt wird, ist die sogenannte Blindleistung, die nicht für das Drehen eines (anderen) Motors genutzt werden kann. Da der Motor an einem Anschlusskabel hängt, nimmt die Blindleistung den gleichen Weg aus dem Gerät, wie die Wirkleistung in das Gerät. Auf den Leitungen zum Motor fließt somit sowohl Wirkleistung als auch Blindleistung = Scheinleistung.

Bei den Elektrotechnikern ist ein Bier-Glas Bild bekannt, welches als Eselsbrücke dienen kann und die Zusammenhänge eigentlich ganz gut erklärt.

Im Stromnetz gibt es Wechselspannung, d.h. die beiden Pole wechseln sich 50 mal die Sekunde ab, was zu einer Sinuskurve führt. An den höchsten und tiefsten Punkten kann man die Wirkleistung messen. Der Betriebszustand des Elektromotors, bei dem die Blindleistung ins Netz eingespeist wird, ist leicht phasenverschoben, d.h. weicht von der Sinuskurve ab. Diese Abweichung wird als cos PHI bezeichnet.

Würde die Blindleistung im Netz so hoch werden, wie die Wirkleistung, dann würde sich ein Elektromotor nicht mehr drehen, denn de-facto ist keine nutzbare elektrische Energie vorhanden ist (?). Mittels Kondensatoren (zum Beispiel PV-Wechselrichter) wird die Blindleistung durch die Netzbetreiber aktiv kompensiert (aus dem Netz genommen).

Eine andere Art der Entstehung von Blindleistung, ist der Transport von Wechselstrom über weite Strecken. Jedes Stromkabel kann man als eine Spule ansehen, die 1 Wicklung hat – somit wie das, was den Elektromotor zum Laufen bringt. Ein Wechselstromkabel quer durch Deutschland hat damit extreme Probleme mit Blindleistung, die kompensiert werden muss (zum Beispiel durch Installation eines sehr großen Solarparks direkt neben einem Umspannwerk).

Wer es geschafft hat, bis zu diesem Zeitpunkt zu lesen, der hat wahrscheinlich viele Fehler gefunden – bitte ich zu entschuldigen…

Messung

Ein privater Stromkunde zahlt lediglich für Wirkleistung. Anders ist dies bei Industriekunden, die viele und große Elektromotoren im Einsatz haben.  Den Aufwand, den die Netzbetreiber haben, um die Blindleistung wieder aus dem Netz zu bekommen, lassen sie sich bezahlen. Am Smartmeter (bei mir Easymeter) eines privaten Haushaltes kann somit die Wirkleistung je Phase abgelesen werden.

Mit einer Messeinrichtung, die auf Induktion basiert – wie zum Beispiel die Smappee kann die Scheinleistung ermittelt werden. Diese Geräte funktionieren mit Klemmen, die um die Phase herum gemacht werden. Diese Klemmen messen das elektrische Feld, welches vom Kabel ausgeht. Da unbekannt ist, ob das Feld von der Wirkleistung oder von der Blindleistung kommt, zeigen diese Geräte nur die Scheinleistung an (gesamte Menge an elektrischer Energie, die durch das Kabel geht). Die Genauigkeit dieser Messung wird deutlich unter den geeichten Haushaltszählern für Wirkleistung liegen.

Laut Spezifikation mitteln beide Geräte die Werte auf 2 Sekunden, wodurch ein Messwert je Phase für die Wirkleistung und die Scheinleistung entsteht. Als gültige Messung wurde angesehen, wenn innerhalb von 5 Minuten alle 2 Sekunden ein Wert ermittelt werden konnte (=150 Werte je Phase für Wirk- und Scheinleistung). Um Effekte durch zeitlichen Versatz zu vermeiden, sind die Werte über 5 Minuten gemittelt worden.

Wirkleistungsmessung: 205W
Induktionsmessung: 295W

Macht 90W Blindleistung.

Ein Wert der zumindest nach meinem Gefühl für ein Wohngebiet + Haushalt an einem Freitag Abend einfach zu hoch ist.

Wie es nicht unbedingt anders zu erwarten war, verteilen sich die Werte für die Blindleistung auf jede der Phasen (fast) gleichmäßig.

Eine andere Messung, als die Waschmaschine am laufen ist:

Wirkleistungsmessung: 834W
Induktionsmessung: 890W

Da die Geräte ihre Werte an den Volkszähler liefern, kann gerne Zugriff auf die Livedaten auf Anfrage eingerichtet werden.

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