Kraftwerk Schkopau bei Nacht
Kraftwerk Schkopau bei Nacht
Kraftwerk Schkopau bei Nacht

Steht man auf einem Parkplatz knapp 500 Meter vom Kraftwerk Schkopau entfernt bei Nacht, so bleibt einem fast der Atem stehen. Hoch ragen die Kühltürme in die Luft, die überschüssige Energie, die nicht als Heizwärme oder Strom benötigt werden in den Nachthimmel entlassen. Das Uniper Kraftwerk aus den Mitte 1990er Jahren erinnert an die Prachtbauten die Speer einst in Berlin plante. Kolossal, Mächtig – 450 MW in der Spitze. Das reicht zusammen mit dem benachbarten Kraftwerk  Lippendorf aus, um sieben Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Oder für den richtigen Wums, der von der chemischen Industrie im Umland von Halle benötigt wird.

Man könnte auf dieses Pferd setzen. Zum Beispiel am 05.09.2017 von 07:45 bis  08:45 Uhr, den da musste das Kraftwerk einen Technical Failure melden. Aus 450 MW „Zuverlässiger Stromversorgung für die Chemische Industrie“ wurden 40 MW „Zappelstrom“.

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Successful applauding executives sitting at the table
  1. Umwandlung der Zahlungsverpflichtung in einen offenen Fonds
  2. Integration der Letztverbraucher und Kleinerzeuger in die Marktkommunikation
  3. Vertragsfreiheit bei Stromverträgen (Energiepreis von 0€, Kapazitätsnutzungsentgelte)
  4. Gesetzliche Verankerung aller Komponenten des Hybridstrommarktes und Erweiterung der Marktmechanismen
  5. Entflechtung des BDEW und/oder Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  6. Verursachergerechte Zuordnung der Re-Dispatchkosten
  7. Förderung von industriellem Gemeinschaftseigentum an Produktionsanlagen
  8. Digitalisierung für neue Stromprodukte
  9. Vereinfachung des EnWG, StromNZV… für effizientere Umsetzung
  10. Kosten der Stromlogistik verursachergerecht aufteilen.
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Der Bundesrat kann das Eilverfahren stoppen – die GRÜNEN haben es in der Hand

Voller Verzweiflung schauen viele Macher der erfolgreichen deutschen Energiewende derzeit nach Berlin. Viele Mittelständler, Kommunale und Bürger sind fassungslos: Warum hilft gerade die SPD-Bundestagsfraktion der CDU/CSU, das EEG faktisch abzuschaffen? Obwohl der Koalitionsvertrag, abgesegnet vom SPD-Mitgliederentscheid, eine Ersetzung des bewährten EEG durch Ausschreibungen gar nicht in dieser Regierungszeit vorsieht. Viele erinnern sich noch daran, dass die SPD das EEG 1998 als erste Partei im Schröder-Wahlprogramm gefordert und mit den GRÜNEN in 2000 durchgesetzt hat. Trotz heftiger innerparteilicher Gegenwehr, die von den Leitmedien ignoriert wird, zeichnet sich nach der 1. Lesung im Bundestag ab: Die Mehrzahl der SPD-Abgeordneten wird wohl oder übel Energieminister Gabriel folgen.

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Bereits viele Jahre regelt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (Wikipedia), dass beim Neubau oder der Sanierung von Wohnraum auch ein Anteil an Energie aus Erneuerbaren Quellen stammen muss. Um die Auflagen zu erfüllen greifen viele Häuslebauer zur scheinbar günstigsten Lösung, der Solarthermie. Per Kollektoren auf dem Dach wird das Nutzwasser des Hauses erwärmt. Glaubt der aktuellen Pressemeldung des BDEW zum Thema Stromverbrauch und Sparpotentiale, so ist eine Solarthermieanlage aktuell nicht rentabel.

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EEG2016-Hinterfragen

Vor einigen Jahren waren es die Landwirte, die nach Brüssel gefahren sind, wenn ihre Erzeugnisse auf dem Markt keine Chance hatten. Heute fahren die Vertreter der Erneuerbaren nach Berlin, um zum Beispiel gegen die Überarbeitung des EEG 2016 (Referentenentwurf) zu demonstrieren. Es geht immer um Geld! Geld, welches man vermutet demnächst weniger zu bekommen, da man nicht mehr am Trog der Subventionstöpfe hängt. Zugegeben, die Subvention bei den Erneuerbaren ist eigentlich keine Subvention (zumindest nicht aus Steuermitteln), dennoch eine gesetzlich regulierte Zahlung (vom Stromkunden an die Betreiber).

Ein Blick auf die Aktion #Fragwürdig der Energieblogger zeigt, wie wenig die EE-Branche ihr eigentliches Problem versteht und lieber am „Staat-Sorge-Fürmich“-Paradigma festhält.

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