Alle Beiträge von Thorsten Zoerner

Das Projekt Stromhaltig ist parallel zur Errichtung eines SmartHouses (hohe Energieeffizienz durch höchste Automatisierung) entstanden. Eingereicht beim Wettbewerb für Nachhaltigkeit konnte im Jahre 2010 eine regionale Platzierung erreicht werden. Im Jahre 2011 kam durch steigende Strompreise vor allem das Thema Strompreise hinzu, bis im Jahre 2012 der Fokus auf Nachhaltigkeit bei der Energiewende in Deutschland gesetzt wurde. Ziel ist es auch weiterhin Hintergründe und Ansätze für die Stromwirtschaft und den privaten Stromkunden zu liefern.
kaspar

Chemie Unternehmen Merck feiert den Siggi

Der Bundesminister für Industrie und Wirtschaftsinteressen – Sigmar Gabriel, besuchte am Dienstag die Merck-Gruppe, um dort die neue Energiezentrale des Unternehmens einzuweihen. Hatte Peter Altmaier noch Windräder umarmt, so tummelt Gabriel lieber bei den Verbrennern.

Wer sich unabhängig macht von den sozialisierten Kosten der Stromwende, der bekommt Aufmerksamkeit. Der Minister für Energie kommt zu Besuch und holt sich die Lorbeeren für die geleistete Arbeit ab. Der Wähler, Bürger – oder das gemeine Volk darf – ganz ohne Haushaltabgabe – dem Komödienstadel zusehen.

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Power-to-Heat: Flexibilität für die Energiewende

Vor einigen Wochen hatte Justus Mallach bei blog.stromhaltig angerufen, um das Thema Regelenergie und den Markt für Power-To-Heat zu diskutieren. Er selbst ist bei der HeatPool GmbH im Business Development tätig und war zum Zeitpunkt des Anrufes gerade auf Informationstour durch Deutschland.

Es gibt nicht nur einen Markt, wenn es um Strom geht, sondern sehr viele Märkte, die ineinander verzahnt sind, von einander abhängig und deren Marktgröße sich gegenseitig beeinflusst. Power-To-Heat wurde bislang hier im Blog etwas stiefmütterlich behandelt, wodurch Justus Mallach gebeten wurde einen Gastbeitrag hier zu schreiben, um den Lesern diesen Markt etwas näher zu bringen. Flexibilität für die Energiewende  passt als Titel, denn diesmal geht es wirklich um die Energiewende und nicht nur die Stromwende, wie sonst hier.

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Neue EU-Richtlinie für Staubsauger – Daten und Fakten

Mit einer weiteren Richtlinie will die EU energiefressende Staubsauger aus dem Verkehr ziehen. Demnach dürfen Geräte mit mehr als 1600 Watt ab September 2014 nicht mehr verkauft werden. Eine weitere Drosselung folgt ab 2017. Dann darf die Leistung der Haushaltsgeräte maximal 900 Watt betragen. Mit Hilfe der EU-Ökodesign-Verordnung will die EU wesentliche Klimaschutzziele erreichen.

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Offener Brief an Sigmar Gabriel zur EEG-Reform

Ab 1. August 2014 tritt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Nach der gefühlt 100. Änderung dieses Gesetzes zeichnet sich ab, dass Klimaschutz und Energiewende hinter den Interessen der Industrie stehen.

Sein Mäntelchen nach dem Wind hängen ist etablierte Politik in unserem Lande. Noch vor der Großen Koalition stellte sich die Meinung von Sigmar Gabriel völlig anders dar.

Doch mit groß angelegten Kampagnen überregional für das neue Gesetz Werbung zu machen und damit Medienmaipulation zu betreiben, ist eine andere Hausnummer – und eine völlig neue Erfahrung.

Sucht man Zeitungsanzeigen zu Themen wie “Rente mit 63″, Familienpolitik oder PKW-Maut, so stellt man recht schnell fest: es gibt keine.

Man sollte davon ausgehen, dass Gesetze, die in einer Demokratie verabschiedet werden, keinerlei Zeitungswerbung benötigen. Im Fall der Energiewende scheint das nicht der Fall zu sein. Bei dieser Kampagne des Bundesministers kommt einem recht schnell ein treffendes Wort in den Sinn: Demagogie.

Manuel Gonzalez Fernandez von der Milk the Sun GmbH und Mitglied der Energieblogger hat diese Werbekampagne zum Anlass genommen, einen offenen Brief an Sigmar Gabriel zu schreiben, den blog.stromhaltig  gerne mit unterzeichnet hat.

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Regelleistung: Goldgräberstimmung im Strommarkt

Trotz gestiegener Prognosequalität und besseren technischen Möglichkeiten der Verbrauchsbestimmung für Strom, gelingt es dem Intraday Handel an der Strombörse immer schlechter das kaufmännische Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage mit dem physikalischen Gleichgewicht aus Erzeugung und Verbrauch in Einklang zu bringen. Es profitieren eine zunehmende Anzahl der Anbieter von Regelleistung für das Deutsche Stromnetz.

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