Über Thorsten Zoerner

Das Projekt Stromhaltig ist parallel zur Errichtung eines SmartHouses (hohe Energieeffizienz durch höchste Automatisierung) entstanden. Eingereicht beim Wettbewerb für Nachhaltigkeit konnte im Jahre 2010 eine regionale Platzierung erreicht werden. Im Jahre 2011 kam durch steigende Strompreise vor allem das Thema Strompreise hinzu, bis im Jahre 2012 der Fokus auf Nachhaltigkeit bei der Energiewende in Deutschland gesetzt wurde. Ziel ist es auch weiterhin Hintergründe und Ansätze für die Stromwirtschaft und den privaten Stromkunden zu liefern. Im Jahre 2013 wurde der Strommix Navigator entwickelt, ein Werkzeug, welche den physikalischen Mix der Erzeugung für einzelne Orte ermitteln kann. Aufbauend auf den Navigator kam im Jahre 2014 der Grünstromindex hinzu, welcher dem Anwender die Zeiten mit besonders viel oder besonders wenig Strom aus Erneuerbaren Energiequellen in den kommenden Stunden zeigt. Im Frühjahr 2014 wurde durch Einreichung einer Petition beim Deutschen Bundestag der Start für das Strommarkt-Design "Hybridstrommarkt" manifestiert. Durch den Blog wurden Anregungen der Leser eingearbeitet und flankierend die entpreschenden Quellen gesichtet.
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Jedes Stromkabel hat eine maximale Leistung, die damit transportiert werden kann. Dies gilt gerade für die Übertragungsnetze in der Höchstspannung, bei dem Strommengen über eine sehr weite Distanz transportiert werden wollen. Kann am Ort der Einspeisung der Strom nicht abgenommen werden, so muss er über die vorhandenen Leitungen abtransportiert werden, bis er dem Netz  entnommen (verbraucht) wird.  Existieren diese Leitungen nicht oder stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, dann wird ein sogenannten Engpassmanagement notwendig. Ein Eingriff der Übertragungsnetzbetreiber zur Sicherstellung der Stromlieferung in Deutschland.

Der Ruf nach mehr Stromnetzen und Abregelung von einigen Anlagen, lässt vermuten, dass das heutige Stromnetz zu schwach ist. Ist dies so? Verstopft Solarenergie oder Windkraft die Stromtrassen?

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von Connect EE mit Wortmeldungen von Consentec, Fraunhofer ISI und r2b. Etatisiert durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Studien sind heute scheinbar nichts mehr wert. Bereits in der Vergangenheit durfte man lernen, dass der Inhalt einer Studie dann irrelevant ist, wenn ein Ministerium diese veröffentlicht und bereits vorab die Ergebnisse einigen Medien zugespielt wurde. Die Leitstudie Strommarkt 2015 macht keine Ausnahme.

Per Ausschreibung wurden Schreiber gefunden, die ähnlich dem Angebot von Textbroker das schreiben, was im Auftrag gefordert ist und als Gegenleistung eine Entlohnung bekommen. Ministerien können leider nicht die Vorzüge von Journalisten nutzen, die kostenlos auf die Dienste von ResponseSource oder RechereScout zurückgreifen. Entsprechend hoch ist die Dichte von Innovation und Leitbild, die aus dem Vortrag in 999 Szenarienjahren in stündlicher Auflösung extrahiert werden kann.

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Veröffentlicht unter Lobby.
lebensgefahr

(Berlin) Wie das Institut Acror Pilum herausgefunden hat, tragen Braunkohlekraftwerke  einem höchst relevanten Anteil an der Steigerung der Netzentgelte. Durch die Energiewende von Atomstrom zu Braunkohlestrom reichen die Leitungtrassen in weiten Teilen Ostdeutschlands nicht aus, die Strommengen in die Verbrauchszentren zu transportieren. Bis zum Jahresende rechnet das Institut mit einer Steigerung der monatlichen Kosten auf über 80 Millionen Euro.

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Am Mittwoch den 29.04.2015 kam es kurz vor 17:00 Uhr zu einer Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit im Stromnetz um Hannover. Wie die Neue-Presse mitteilt, war vom Ausfall auch der Bahnverkehr betroffen. Etliche Personen mussten aus stehengebliebenen Fahrstühlen befreit werden.

Tennet-Sprecherin Ulrike Hörchens bestätigte den Vorfall: „In unserem Umspannwerk in Wahle kam es zu Ausfällen, das hat zu Spannungsabfällen geführt.“ Nach etwa einer Stunde war das Problem behoben, nach den Ursachen werde geforscht.

Tennet ist der Übetragungsnetzbetreiber, an dessen Netz auch das Kraftwerk Mehrum angeschlossen ist. Das Steinkohlekraftwerk befindet sich etwa auf halben Wege zwischen Hannover und Braunschweig und meldet für 16:59 eine ungeplante Nichtverfügbarkeit von 240 MW im Block 3, der einzige noch in Betrieb befindliche Kraftwerksblock der 1979 erbauten Anlage.

Geht es nach dem Willen des BDEW und den VKU, so sollen Kraftwerke – wie das in Mehrum – zukünftig eine Kapazitätsprämie erhalten über den sogenannten Dezenentralen-Leistungsmarkt. Die Pläne sehen vor, dass dies über sogenannte Versorgungs-Sicherheits-Nachweise finanziert wird, die von den Stromkunden zusätzlich zu bezahlen sind.