Alle Beiträge von Thorsten Zoerner

Das Projekt Stromhaltig ist parallel zur Errichtung eines SmartHouses (hohe Energieeffizienz durch höchste Automatisierung) entstanden. Eingereicht beim Wettbewerb für Nachhaltigkeit konnte im Jahre 2010 eine regionale Platzierung erreicht werden. Im Jahre 2011 kam durch steigende Strompreise vor allem das Thema Strompreise hinzu, bis im Jahre 2012 der Fokus auf Nachhaltigkeit bei der Energiewende in Deutschland gesetzt wurde. Ziel ist es auch weiterhin Hintergründe und Ansätze für die Stromwirtschaft und den privaten Stromkunden zu liefern.
naserein

Führer der vierten Gewalt

Meinungsführerschaft, oder wie wir es nennen, die Macht der 4. Gewalt auf das Volke. 

Es gibt Fakten, diese zu interpretieren ist die Aufgabe der publikativen Gewalt in einem System der Gewaltenteilung. Investigativ bedeutet auch, dass der einseitige Informationsvorsprung genutzt werden kann. Schlecht ist, wenn die Gewalten verrutschen.

Bei der Berichterstattung zur Stromwende gibt es immer wieder das Phänomen, dass Fakten von Behörden in einzelnen Medien auftreten, bevor diese eigentlich verfügbar sein sollten. So entsteht eine Leit-Interpretation, die sich immer weiter von den Fakten verabschiedet. Eine Analgesie durch Schlagzeilen. Den Stromkunden relaxieren und intubieren….

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strompreis2015

Algorithmische Kommunikation – #Strompreis2015

Es ist November, oder die Zeit, an der die Strompreise für das kommende Jahr an die Kunden zu kommunizieren ist. Auf Hochtouren wird formuliert, was kommuniziert und als Nachricht beim e-Junkie ankommen soll.

Der Experte für Stromtarife Björn L. Kuhn schrieb unlängst:

Stellt sich die Frage, ob tatsächlich die gesunkenen Preis an der Leipziger Strombörse Grund für die Senkungen sind, oder ob die Versorger nicht die Gunst der Stunde erkannt haben und ein wenig das Image aufpolieren wollen. Der monatliche Euro weniger bei einem Single-Haushalt ist vermutlich billiger als die üblichen Marketing-Maßnahmen bei Preiserhöhungen.  (Quelle)

Am Beispiel des Schreibens der Süwag ein kleiner linguistischer Ausflug….

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synchron

Stromnetz: Synchron per Marktdesign

Eine der größten Herausforderungen eines zukünftigen Strommarktes ist es, die Marktentwicklung mit den physikalischen Gegebenheiten abzustimmen. Im Stromnetz muss immer soviel Strom eingespeist werden, wie zeitgleich entnommen wird. Jegliche Abweichungen zwischen Marktgeschehen (Angebot/Nachfrage) und physikalischem Stromfluss verursachen eine Verzerrung.

Diese Unstimmigkeit zwischen realer Welt und ökonomischer Abbildung führt zu Kosten die bislang verallgemeinert werden, da sie nicht den Verursachern zuzuordnen sind.

Ein Hybridstrommarkt adressiert diese Herausforderung, in dem es dem Stromverbraucher die Möglichkeit einräumt seinen Verbrauch mit der Erzeugung zu synchronisieren.

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braunkohle

25 Jahre nach Mauerfall: Zerstörte Stromwirtschaft im Westen

In der DDR gab es nur ein wirklich produktives Kernkraftwerk für die Sromerzeugung in Rheinsberg. Die Einspeisung mit 70 MW kann aus heutiger Sicht eher belächelt werden. Der größte Teil der benötigten elektrischen Energie stammte aus Braunkohle oder Steinkohlekraftwerken. Der Tagebau in der Lausitz – somit im eigenen Land – machte die Versorgung mit dem Rohstoff günstig.

25 Jahre nach dem Ende der DDR sorgen diese Besonderheiten für die größten Probleme im Stromnetz und einem Stillegungsstop im Westen der Republik.

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