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Wie die Agora Energiewende in einer aktuellen Studie feststellt, war die Erzeugung von Strom aus Windkraft und Photovoltaik nicht ursächlich für negative Strompreise am Spot Markt:

Der Blick auf 2013 zeigt jedoch, dass der Erneuerbaren-Anteil an der Stromerzeugung in keiner Stunde die 65 %-Marke überschritten hat – mithin die Erneuerbaren Energien nie mehr Strom produziert haben als zeitgleich verbraucht wurde. (Quelle)

Ergänzend zur Studie sollte auch festgehalten werden, dass die Preiskopplung der Strombörsen (PCR) ab dem Jahre 2014 ebenfalls dem Phänomen von negativen Strompreisen entgegenwirkt.

Subsumierend kann festgestellt werden, dass 35% der fossilen Kraftwerksbetreiber selbst dann Strom in das Netz eingespeist haben, wenn sie dafür zahlen musste. Die als Einspeisevorrang bekannt gewordene Zwangsplatzierung von Ökostrom an der EPEXSpot ist wegen des Fehlens eines reaktiven Händlers eine Begleiterscheinung des aktuellen Energy Only Marktes ohne preisbestimmende Wirkung.

Die Regelungen in der AusglMechV und EnWG machen Überkapazitäten der fossilen Kraftwerke transparenter, als dies in der Zeit vor 2012 der Fall gewesen ist.

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3 Gedanken zu “Kurzmeldung: Ökostrom trägt keine Schuld an negativen Strompreisen

  1. Konventionelle KW müssen bei negativen Preisen nicht dafür bezahlen, wenn sie Strom einspeisen. Sie haben bereits auf Termin zu positiven Preisen verkauft. Sie lassen dann nur eine Chance auf Zusatzgewinne aus.

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