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3 Gedanken zu “Kurz-Präsentation: Hybridstrommarkt ein Strommarkt für die Energiewende

  1. Hallo Herr Zoerner,

    1. was passiert, wenn die PV-Anlage z.B. wegen Wolkendurchgang nicht konstant einspeist?
    2. sowohl kleine PV-Anlagen als auch Verbrauchsanlagen von Haushaltskunden besitzen keinen Lastgangzähler. Bei der Bilanzkreisabrechnung verwendet man deshalb synthetische 1/4h-Profile, d.h. der Verbraucher kann seinen Staubsauger anschalten wenn er will, abgerechnet bekommt er immer das im Voraus berechnete Profil. Wie passt das mit Ihrem Konzept zusammen? Benötigt dann jeder Verbraucher und jeder Einspeiser einen Lastgangzähler und wenn ja wer übernimmt die Kosten für die Messeinrichtungen und die lastgangscharfe Bilanzierung eines jeden Zählpunktes?

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    • Ein Ferrari-Zähler ist natürlich nicht ausreichend, jedoch hatten 100% der Testkunden der Simulation ein Zählwerk, welches in der Lage gewesen ist die Anforderungen der 15 minütigen Auslesung zu erfüllen. Dedizierte RLM Zähler waren dies natürlich nicht. Des weiteren ist die Bilanzierung jede Viertelstunde bereits heute üblich (wie auch bei RLM-Kunden).

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    • @Ulf

      ad 1.) Wolkendurchgang ist (bei mehr als 6 Mio. Anlagen in Deutschland) kein Problem, die Schwankungen mitteln sich schon Kleinräumig (auf Niederspannungsebene) aus. (Mit dem selben Prinzip kommt man bei Verbrauchern überhapt erst zum Profil!) Dementsprechend sollte eine Erfassung der eingespeisten Energie im 15. Minutentakt durchaus hinreichend sein.

      ad 2) Die meisten Haushalte besitzen wohl noch mechanische Zähler, von denen obendrein sehr viele bereits ausserhalb des gültigen Eichzeitraumes liegen (Gültigkeit der Eichung wird nur noch per Stichproben aufrecht erhalten) Eine sukkzessive, vollständige Umstellung ist innerhalb einer Dekade ohne Mehrkosten machbar, da die Zähler ohnehin getauscht werden müssten, die Eichung ist bei Neugeräten nur 10 Jahre gültig! Dannach verfahren die Messtellenbetreiber nach dem “wird schon noch passen“-Prinzip, denn in der Regel zählt der Kunde den Fehler, die Federn für die Gegenkraft im Zähler leiern aus, werden schwächer und es wird schneller gezählt. Das Gegenteil, ein langsameres Zählen ist eher Unwahrscheinlich.
      Neue Zähler müssten dann eben nicht einfach die Leistung messen, sonder gewichtete Leistung messen. Beispielsweise -wie heute schon bei Mehtarifzählern üblich- unterschiedliche Zählwerke per Rundsteuersignal aktivieren.

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