Der Grünstrom-Index ist ein Indikator für den Anteil von Strom aus Wind, Sonne und Wasserkraft in den kommenden 36 Stunden. Basierend auf den lokalen Wetterdaten und den Stromverbrauchswerten gibt der Index seit dem Jahr 2013 einen Anhaltspunkt für eine intelligente Verbrauchssteuerrung zum Beispiel in der Heimautomatisierung (Smart-Home).

Um auch für das kommende Jahr diesen Index anbieten zu können, wurden in den letzten Tagen die Basiswerte aktualisiert. Wichtig sind hier vor allem die Infrastruktur-Parameter der Verteilnetzbetreiber, sowie die Verbrauchswerte der gewerblichen Stromkunden.

Die Verfügbarkeit von Strom aus Brennstofffreier Erzeugung schwankt im Tagesverlauf mit dem lokalen Dargebot. Nicht selten trifft in den Nachtstunden eine hohe Erzeugung aus Windstrom auf einen niedrigen Verbrauch. Sinnvoll ist es, wenn diese Strommengen zum Beispiel für die Ladung von E-Mobilen genutzt werden kann.

Im Jahre 2015 sind einige Enkundentests geplant. Gemeinsam mit Saving-Volt wird in der Praxis erprobt., ob die lokale CO2-Emission deutlich reduziert werden kann, wenn die Akkuladung von Elektrofahrzeugen im Alltagsgebrauch in bestimmte Zeitfenster verlegt wird.

Beim Stromhandel wird gerne davon ausgegangen, dass Deutschland und Österreich dem Prinzip einer Kupferplatte folgt, bei der es egal ist, an welchem Ort Strom in das Netz eingespeist oder entnommen wird. Wie man an den sogenannten Redispatches erkennen kann, geht diese Rechnung zwar nicht auf, ist aber ein erstrebenswerter Idealzustand. In der zweiten Jahreshälfte 2015 wird es daher zusätzlich zu dem lokalen Grünstrom-Index einen Wert je Regelzone geben.

Der Abruf des GSI ist kostenlos und dank einer einfachen API für Entwickler mit wenig Aufwand möglich.

Den Beitrag "Grünstrom-Index fit für 2015 offline Lesen:

Kommentar hinterlassen

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

benötigt