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Das besondere an einer Uberkonferenz, wie bei einem Barcamp, ist die Eigendynamik, die sich in den einzelnen Sessions und den vielen Gesprächen drumherum entwickelt.

In der vergangenen Woche trafen sich die Energieblogger und Anhänger der Erneuerbaren zum Wissensaustausch und Vernetzung. Sehr individuell sind die Eindrücke, die mit nach Hause genommen wurden, und schwer einen Gesamtüberblick zu vermitteln. Erkennbar ist, dass die Zeiten des reinen Berichtens vorbei  sind. Es wird gehandelt, entwickelt, initiiert und vor allem vernetzt.

Nachhaltig mobil

panel

Von einem gelungenen Event spricht Daniel bei Saving-Volt. Der führende Experte im Bereich der E-Mobilität hatte zur Probefahrt geladen. Es entstand die Idee den Grünstrom-Index endlich auf seine Praxistauglichkeit zu verproben: In 12 Stunden braucht man ein volles E-Auto, zum Laden braucht man allerdings nur 6 Stunden. Welche Stunden sollen zum Laden verwendet werden?  Ein Indikator für die Verfügbarkeit von Strom aus Wind und Sonne im lokalen Stromnetz gibt die Antwort

„Bei der Vorstellungsrunde, als alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Interesse am Thema in drei Hashtags zusammenfassen sollten, sagte jemand „Überzeugungstäter“. Das passte auf alle, und das hat das Barcamp Renewables auch so interessant gemacht. (Kathrin Hoffmann im Blog von Windwärts)

Strommarkt

In der Session von blog.stromhaltig und Proteus-Solutions ging es um den Strommarkt. Mit dem Wort „Asozial“   fasste ein Besucher den Zustand zusammen, von sich die Energieversorgung aus erneurbaren Quellen weg entwickelt hat. Systemverantwortung im Bereich der Darseinsvorsorge wird  heute geboten, die Strommärkte und besonders der Handel sind aber nicht in der Lage diese entscheidende Leistung abzubilden. Auf die Sekunde genaue Regelbarkeit der Einspeisemenge im Bereich von 0% bis 100% – lässt sich nur schwer mit einem Handel im 15 Minuten-Takt vereinbaren. Es entstand die Idee eines Baukastens für das Strommarkt-Design. Keine Mogelpackung, die nur Teilbereiche – wie den Zwischenhandel – betrachtet, sondern ein End-To-End Design, welches vom Kleinst-Erzeuger bis zum Kleinst-Verbraucher reicht. Als nächster Schritt kommt die Fragestunde am 01.10. um 20:00 Uhr, mit der Hoffnung einige Teilnehmer der Session  vom Barcamp begrüßen zu dürfen. Die Antwort auf die Frage, warum sich auch die privaten Stromverbraucher endlich in die Diskussion einmischen sollten, findet man unter der Überschrift „Kein Börsenstrom für Endverbraucher“ beim Energiereporter.

Kapital

Andreas Kühl von Energynet thematisierte ein ganz anderes Marktsegment: Finanzierung von Projekten.  Bislang geht es bei der Energiewende noch zu starkt um Investitionen. Nach Lehrbuch der Verzicht auf einen Konsum in der Gegenwart, für einen ungewissen größeren Konsum in der Zukunft.  Sind Investments mit kleinen Beträgen möglich, dann wird es deutlich leichter. Der Sonnenfluesterer Erhard Renz  nutzt – wie auch blog.stromhaltig – KIVA für Investitionen.  Mini-PV Anlagen reduzieren auch die Initialkosten. Systeme wie Bettervest  standardisieren den Prozess der Geldbeschaffung für Projekte.

Numb3rs

Schon einmal Numb3rs gesehen? Warum braucht es die beiden Eppes Brüder im Team? – Die Antwort gibt Craig Morris in einem Beitrag, der in Folge der Rückfahrt von der Abendveranstaltung entstanden ist. Die Energie-Daten-Cloud  ist aktuell noch am Entstehen, doch bereits heute lassen sich daraus Anekdoten ablesen, wie es Stephan Fröhder auch auf Twitter geschrieben hatte. Aus Daten werden Informationen, aus Informationen Meldungen, aus Meldungen eine Story.

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