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Zur Markteinführung hat blog.stromhaltig ein Smappee-Set zum testen erhalten. Smappee überwacht den Stromverbrauch und erlaubt durch Zwischenstecker für die Steckdose das Schalten von Geräten. Bedient und ausgelesen wird Smappee durch eine Smartphone-App (IPhone und Android).

Das Besondere an dieser Verbrauchsoptimierung ist die Geräteerkennung, obwohl zentral – in der Nähe des Stromzählers – abgelesen wird, sollen mit Smappee der Verbrauch einzelner Geräte erkannt werden.

smappee_2

Geliefert wird das Set direkt aus Belgien, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Gegründet wurde das Unternehmen von Stefan Grosjean, der vor vielen Jahren das Energiedatanemanagement Unternehmen Energy ICT ins Leben gerufen hatte.

smappee_3Man kann schon sagen, dass das Auspacken des Sets etwas vergleichbar ist mit Apple-Produkten, denn auf gedrucktem Papier ist lediglich ein Begleitschreiben und eine Kurzeinführung vorhanden. Die Anleitung zur Bedienung und die Installation gibt es als PDF oder als Video auf der Webseite.

Die weiße Box ist die eigentliche Steuereinheit, die per WLAN-Verbindung eine Kommunikation mit dem Server von Smappee aufbaut. Den Zugang zum WLAN kann man entweder per WPS-Knopf am Router herstellen, oder per Passworteingabe, wobei dieses mit einer Tonfolge vom Smartphone übertragen wird. Es ist zu empfehlen, dass ein WLAN-Router in der Nähe der Box steht, bzw. ein guter Empfangspegel vorhanden ist.

Die Leistungsaufnahme gemessen wird per Induktion mit Hilfe von Klemmen, die an die 3 Phasen-Leitungen angeschlossen werden. Der Vorteil an dieser Messung, man läuft eigentlich keine Gefahr, dass man mit stromführenden Teilen in Berührung kommt. Dennoch sind die Hauptschalter auf jeden Fall auszuschalten und die Arbeiten sollten von einem Elektriker durchgeführt werden. Obwohl zumindest bei mir die Klemmen sehr viel Spiel haben, stimmen die Messungen recht genau mit den Werten des Smartmeters von Discovergy überein.

2014-07-03 09.54.25Nach der Hardware-Installation und der Anmeldung des Gerätes, sei erst einmal Geduld geübt. Auch wenn bereits der Stromverbrauch sichtbar ist, so wird die Geräteerkennung nicht sofort funktionieren. Smappee überwacht zwar den Verbrauch der einzelnen Phasen, jedoch kann es erst einmal die Geräte nicht auseinander halten.

blog.stromhaltig empfiehlt mindestens 24 Stunden zu warten, bevor man sich an die Erkennung der Geräte wagt. Smappee erstellt im Hintergrund eine elektronische Signatur für jeden Stromverbraucher (DNA genannt). Zwar kann man auch manuell Geräte hinzufügen und diese dann „Einlernen“, allerdings legt Smappee ohnehin eine Liste von eindeutigen Signaturen an und bezeichnet diese Geräte als „Nicht benannte Geräte“. Das vorgehen, um dem System zum Beispiel die Mikrowelle beizubringen ist damit: 24 Stunden nach Inbetriebnahme warten. Dann unter Ereignissen nachschauen, welches „Gerät“ zum Zeitpunkt des Ein/Ausschalten erkannt wurde (durchnummerierte Liste). Zum Abschluss dieses Gerät bei den „Nicht benannte Geräte“ suchen und beschriften.

2014-07-03 10.52.13Andreas Kühl von Energynet hat bereits angekündigt, dass er in den kommenden Tagen ebenfalls über seine Erfahrungen mit Smappee berichten wird.

Hier bei blog.stromhaltig wird es wohl noch einen Bericht über die API geben, auf die mittlerweile Zugriff besteht, auch wird es wohl einen eher allgemeinen Beitrag zu den Schwierigkeiten einer Geräteerkennung auf Basis von Lastgängen geben.

Den Beitrag "Smappee Energiemanager - Unboxing und erste Eindrücke offline Lesen:

16 Gedanken zu “Smappee Energiemanager – Unboxing und erste Eindrücke

  1. Hallo Thorsten,

    ein ganz nettes Gerät – mit wenigstens zwei Einschränkungen…..

    1. Wer die „ganz normale Volleinspeisung“ betreibt ( das dürfte die überwältigende Mehrheit der PV-Betreiber sein), kann seine PV nicht anschließen.
    Es gibt die Leitung vom Wechselrichter wie sie im Video und der Gebrauchsanweisung gezeigt wird schlicht nicht !

    Was vom Wechselrichter kommt, geht direkt ins Ortsnetz mit dem üblichen solarseitig ungezählten „Seitensprung“ entlang der Kirchhoffschen Gesetze in den Bezugszähler aber von der EVU-Seite aus. Auch das „Snappee“ kann EVU und eigenen PV-Strom nicht unterscheiden.

    Die ebenfalls gezeigte „1 Phasen Bezug + PV Eigennutzung Version“ ist eine typische „Überschusseinspeisung“ wie sie nur zwischen 2010 und 2012 möglich war (wohl auch für Neuanlagen in Zukunft, wer damit zufrieden ist). Leider eben nur für eine Phase.

    2. Der „3 Phasen Version“ fehlt verständlicherweise die Möglichkeit eine ebenfalls dreiphasige oder aber wenigstens eine einphasige Messung der PV-Anlage zu verarbeiten. Dazu wären maximal 6 ! diese „Snappee-Wandler“ notwendig plus der 6 Eingänge am Gerät selbst . Daher muss ich es für meine Anlage mit „3 Phasen Überschusseinspeisung“ leider als „unbrauchbar“ einstufen.

    Das „Snappee“ ist vergleichbar mit einem Durchsteckstromwandler oder einem üblichen „Zangenamperemeter“ / „Zangenstrommesser“ nicht unähnlich.

    Was die Unterscheidung der Geräte angeht, welche „Snappee“ ganz offensichtlich an Hand ihres typischen Ströme beherrscht, ist ein echtes Plus. Diese technologische Richtung ist mehr als „interessant“ ! Da wäre z.B. denkbar, mit einer nachgeschalteten Steuerung und besonders in Verbindung mit der PV-Stromerfassung, eine flexiblen „Lastabwurf“ bei zu kleiner PV-Leistung oder eine vorprogrammierte (flexible) Zuschaltung von „Lasten“ bei Erhöhung der PV-Leistung zu realisieren. Dazu müssten alle Geräte klar erkannt werden um sie „beliebig“ als festes Kriterium nach Zeit und Anlagenzustand „aufrufen“ zu können. Das sollte aber über Schaltgeräte (Schütz) von der Verteilung aus geschehen. Dieser „Funkbehelf“ im Moment „die Lösung“ :roll: ist bestenfalls eine Notlösung.

    Thorsten Du bist hoffentlich nicht sauer, ich wollte Dir keinesfalls die Freude an Deinem neuen Gerät verderben 😳

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  2. @Rainer: Das schaffst Du nicht… habe ja meine eigentlichen Stromzähler auch in Betrieb, die immer schön als Rückfall dienen. Was das PV Thema angeht, muss ich ohnehin einmal schauen, ob da jemand einen Bericht hat.

    Antworten
  3. Hallo Rainer,
    für das „normale“ PV-Szenario „3-phasige PV plus 3-pasiger Verbrauch“ gibt es von Smappee offenbar ein eigenes Gerät mit 6 Ports für die Strommesszangen. Das funktioniert natürlich auch bei den Anlagen, die als sogenannte „Volleinspeiser“ geschaltet sind (einfach die klemmen hinter den Wechselrichter oder vor den Zähler klemmen).

    Denn es ist ja nur die Frage, wo der PV-Zähler positioniert wurde (vor oder hinter dem Hauszähler). Rein physikalisch sind alle Anlagen „Eigenverbrauchsanlagen“, denn der Strom sucht sich (wie das Wasser) den einfachsten Weg. Der Unterschied besteht nur in der kaufmännischen Betrachtung.

    Wirklich interessant und auch innovativ (die Idee bestand zwar schon lange, aber es gab keine Produkte dafür) ist die Identifikation der Verbraucher. Klar ist es kein Problem das Laden eines Tesla-S zu detektieren, auch eine Waschmaschine, ein Trockner oder der Wasserkocher sollten sich identifizieren lassen. Aber schon bei modernen Kühlschränken bin ich gespannt, von den unzähligen Kleinverbrauchern zu schweigen.

    Ich denke, dass muss man wohl im Detail ausprobieren.

    Antworten
  4. Hallo Stefan,

    schön, wenn Sie das auch so sehen ! : „Denn es ist ja nur die Frage, wo der PV-Zähler positioniert wurde (vor oder hinter dem Hauszähler). Rein physikalisch sind alle Anlagen “Eigenverbrauchsanlagen”, denn der Strom sucht sich (wie das Wasser) den einfachsten Weg. Der Unterschied besteht nur in der kaufmännischen Betrachtung.“

    Genau das versuche ich seit geraumer Zeit (wenn auch aus ganz bestimmten Gründen) hier und anderswo zu vermitteln. Wenn Sie oben auf „Rainer“ klicken kommen Sie direkt zu „meinem Werk“. In fünf fortlaufenden „Beiträgen“ habe ich versucht das Thema „Selbstverbrauchserfassung“ verständlich darzustellen. Sie und ein „Mitstreiter“ aus früheren Tagen den ich bei einer Veranstaltung von „MetropolSolar Rhein-Neckar“ wieder getroffen hatte, sind da zu den gleiche „unausweichlichen“ Schlüssen gekommen. Strom fließt schlicht nach den „Kirchhoffschen Regeln“ und ist an „kaufmännischen Betrachtungen“ eher uninteressiert 😯

    Die überaus interessante Folge für die Majorität der PV-Kleinanlagenbetreiber, sie zahlen alle seit 1998 die so oft kritisierte Umlage, welche auch den EEG-Anteil enthält. Haben also (nicht nur) nach meinen Überlegungen wohl etwa 20 bis 30 % ihrer PV-Produktion selbst genutzt und damit, eben weil der Strom nur physikalischen Gesetzen folgend, diesen Anteil über ihren üblichen Bezugszähler wie „Fremdstrom“ verrechnet bekommen.

    Damit werden seit 1998 für jede Ws die so über den Bezugszähler „läuft“ Steuern, Abgaben und die EEG-Zulage bezahlt. Das dies auf keiner Rechnung oder „explizit“ auch so nicht auf dem eigenen Zähler sichtbar wird, ändert nichts an dieser Tatsache. Mit Hilfe eines entsprechenden Messaufbaus ( drei geeignete Stromwandler – phasengleich – einer „EVU-seitig“, einer am Ausgang des Einspeisezählers und einer hinter dem Bezugszähler ) und einer „dicken“, schaltbaren Last, würde den eigentlich nicht notwendigen „Beweis“ liefern. Leider befinden sich alle Messpunkte auf der plombierten EVU-Seite.

    Mindestens genauso „beweiskräftig“ dürfte die Pressemitteilung des *„BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Hauptgeschäftsstelle“ vom 25.06.2014 sein mit der „Hildegard Müller zur aktuellen Diskussion der EEG-Novelle“ Stellung nimmt Dort kritisiert der Verband ausdrücklich die prozentual gestaffelten Ermäßigungen der Umlage von 30, 35 und letztendlich auf 40 Prozent für Neuanlagen. Schlussendlich wird 100% Umlage gefordert. Liest man diese Pressemitteilung und die darin enthaltenen Begründungen, wird schnell klar eine 100prozentige Umlage ist das Ziel für alle Neuanlagen.

    Mit dem Vorschlag ZITAT : “… Auch das Bürokratie-Argument gilt nicht. Geeignet wäre eine pauschalierte Abrechnung der EEG-Umlage auf Basis der installierten Leistung ohne großen bürokratischen oder technischen Aufwand. / ZITAT ist klar was gemeint ist – ein „geeigneter Zähler“ (z.B. ein Zweirichtungszähler) kann entfallen, weil eine „pauschale Abrechnung“ genauso wirksam wäre.

    Mit keinem Wort wird die Situation der „Bestandsanlagen“ erwähnt. Nur nicht diese Tatsache „nach vorn bringen“. De facto soll also der selbe Zustand in dem sich Bestandsanlagen, welche nach dem Volleinspeiseverfahren abrechnen, bereits befinden, für alle Anlagen gelten. Wobei Bestandsanlagen durchaus mit „schwankenden“ (indirekten) Zahlungen einer pauschalen Erfassung gegenüber, mal positiver, aber auch durchaus negativ abschneiden können.

    Das diese Fakten (alle PV-Kleinanlagenbetreiber unterstützen selbst mit der eigene Produktion die „Energiewende“ !) bei der vorausgegangene monatelangen Diskussion komplett unbeachtet blieben, entzieht sich völlig meinem Verständnis. Nach meiner Auffassung, ein schwerer taktischer Fehler, wenn nicht gar ein strategisches Versäumnis….

    (* die notwendigen Links finden sich ebenfalls im 4 Beitrag zu dem Sie über „Rainer“ gelangen können)

    Antworten
  5. http://ccworms-2.de/viewtopic.php?f=98&t=116#p390

    Hallo Stefan,

    schön, wenn Sie das auch so sehen ! : „Denn es ist ja nur die Frage, wo der PV-Zähler positioniert wurde (vor oder hinter dem Hauszähler). Rein physikalisch sind alle Anlagen “Eigenverbrauchsanlagen”, denn der Strom sucht sich (wie das Wasser) den einfachsten Weg. Der Unterschied besteht nur in der kaufmännischen Betrachtung.“

    Genau das versuche ich seit geraumer Zeit (wenn auch aus ganz bestimmten Gründen) hier und anderswo zu vermitteln. Wenn Sie oben auf „Rainer“ klicken kommen Sie direkt zu „meinem Werk“. In fünf fortlaufenden „Beiträgen“ habe ich versucht das Thema „Selbstverbrauchserfassung“ verständlich darzustellen. Sie und ein „Mitstreiter“ aus früheren Tagen den ich bei einer Veranstaltung von „MetropolSolar Rhein-Neckar“ wieder getroffen hatte, sind da zu den gleiche „unausweichlichen“ Schlüssen gekommen. Strom fließt schlicht nach den „Kirchhoffschen Regeln“ und ist an „kaufmännischen Betrachtungen“ eher uninteressiert 😯

    Die überaus interessante Folge für die Majorität der PV-Kleinanlagenbetreiber, sie zahlen alle seit 1998 die so oft kritisierte Umlage, welche auch den EEG-Anteil enthält. Haben also (nicht nur) nach meinen Überlegungen wohl etwa 20 bis 30 % ihrer PV-Produktion selbst genutzt und damit, eben weil der Strom nur physikalischen Gesetzen folgend, diesen Anteil über ihren üblichen Bezugszähler wie „Fremdstrom“ verrechnet bekommen.

    Damit werden seit 1998 für jede Ws die so über den Bezugszähler „läuft“ Steuern, Abgaben und die EEG-Zulage bezahlt. Das dies auf keiner Rechnung oder „explizit“ auch so nicht auf dem eigenen Zähler sichtbar wird, ändert nichts an dieser Tatsache. Mit Hilfe eines entsprechenden Messaufbaus ( drei geeignete Stromwandler – phasengleich – einer „EVU-seitig“, einer am Ausgang des Einspeisezählers und einer hinter dem Bezugszähler ) und einer „dicken“, schaltbaren Last, würde den eigentlich nicht notwendigen „Beweis“ liefern. Leider befinden sich alle Messpunkte auf der plombierten EVU-Seite.

    Mindestens genauso „beweiskräftig“ dürfte die Pressemitteilung des *„BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Hauptgeschäftsstelle“ vom 25.06.2014 sein mit der „Hildegard Müller zur aktuellen Diskussion der EEG-Novelle“ Stellung nimmt Dort kritisiert der Verband ausdrücklich die prozentual gestaffelten Ermäßigungen der Umlage von 30, 35 und letztendlich auf 40 Prozent für Neuanlagen. Schlussendlich wird 100% Umlage gefordert. Liest man diese Pressemitteilung und die darin enthaltenen Begründungen, wird schnell klar eine 100prozentige Umlage ist das Ziel für alle Neuanlagen.

    Mit dem Vorschlag ZITAT : “… Auch das Bürokratie-Argument gilt nicht. Geeignet wäre eine pauschalierte Abrechnung der EEG-Umlage auf Basis der installierten Leistung ohne großen bürokratischen oder technischen Aufwand. / ZITAT ist klar was gemeint ist – ein „geeigneter Zähler“ (z.B. ein Zweirichtungszähler) kann entfallen, weil eine „pauschale Abrechnung“ genauso wirksam wäre.

    Mit keinem Wort wird die Situation der „Bestandsanlagen“ erwähnt. Nur nicht diese Tatsache „nach vorn bringen“. De facto soll also der selbe Zustand in dem sich Bestandsanlagen, welche nach dem Volleinspeiseverfahren abrechnen, bereits befinden, für alle Anlagen gelten. Wobei Bestandsanlagen durchaus mit „schwankenden“ (indirekten) Zahlungen einer pauschalen Erfassung gegenüber, mal positiver, aber auch durchaus negativ abschneiden können.

    Das diese Fakten (alle PV-Kleinanlagenbetreiber unterstützen selbst mit der eigene Produktion die „Energiewende“) bei der vorausgegangene monatelangen Diskussion komplett unbeachtet blieben, entzieht sich völlig meinem Verständnis. Nach meiner Auffassung, ein schwerer taktischer Fehler, wenn nicht gar ein strategisches Versäumnis….

    (* die notwendigen Links finden sich ebenfalls im 4 Beitrag zu dem Sie über „Rainer“ gelangen können)

    Mehr zum „Nachdenken“….

    Ganz nebenbei, wer ab sofort für weniger als 14 Cent /kWh (voll) einspeist, muss mehr als das doppelt soviel einspeisen, um eine einzige seiner eigenen kWh sozusagen „zurückzukaufen“ 😯

    Es wird also höchste Zeit für PV-Anlagen die vollkommen „vertragsfrei“ einen Teilinselbetrieb ermöglichen – keine Ws mehr ins O-Netz. An die „häusliche Grundlast“ angepasste PV-Speicheranlagen, welche währen des Betriebs keinerlei Verbindungen zum „öffentlichen Netz“ haben. Leider auch keine der immer so vehement kritisierten Einnahmen. Allerdings längerfristig durch Eigenversorgung entsprechende Einsparungen.

    Die klassische „Schrebergarten-PV“ also – alles was man im „Dachgarten“ erntet wird selbst verbraucht. Die „energetischen Tomaten“ werden im Batteriespeicher „zum späteren Verzehr eingelagert“. Obwohl ich bereits eine Anlage Modelle „Überschusseinspeisung“ betreibe, denke ich derzeit intensiv über eine davon völlig getrennte „Kleinanlage“ nach. Ohne es verhindern zu können – oder es zu wollen ! – würden zwei derartige Anlagen in höchst erfreulicher Weise miteinander (virtuell !!) „interagieren“.

    Hinkender Vergleich – Im Supermarkt um die Ecke kaufe ich gelegentlich auch Gurken – meisten schnabuliere ich allerdings völlig „asozial“ die Gurken aus meinem Schrebergarten 😯 (alles gelogen in meinem Garten gibt es hauptsächlich Efeu, was eher ungenießbar bis giftig ist – ungefähr so wie das heutige „EEG“)

    U.U. ließe sich mit einem „modifizierten Smappee Energiemanager“ eine Dauermessung realisieren. Dadurch würde sich leider nur der „Frustfaktor“ erhöhen, wenn jemand sozusagen „life“ sehen könnte was da mit „seinen“ kWh so passiert. Was das „Detektieren“ von unterschiedlichen Kleinverbrauchern angeht, wird uns Thorsten ganz sicher noch berichten.

    Bei einer „Regelung“ welche sich flexibel an den „Sonnenstand“ anpasst, wären sicher nur die „Großgeräte“ von Interesse. Dabei wären (was z.B. Wärmeerzeugung angeht) irgendwelche „Kaskadenschaltungen“ denkbar um den Strom wenigsten stufenweise an die „Sonne anzupassen“. Bislang habe ich nur „händisch“ den Warmwasserspeicher zu- und weggeschaltet :roll: Ab bald wird eine Siemens LOGO das übernehmen. Ich möchte einfach auch mal ein wenig experimentieren. Gern würde ich auch mein Sch… Smartmeter (HAGER) permanent über meine häusliches Netzwerk ablesen. Es gäbe da zwei Schnittstellen (eine „hinter der Plombe“ und eine optische vorn am Gehäuse), die Infos dazu sind eher „mager“. Leider bin ich längst Rentner und meine „Beziehungen zum Fachhandel“ liegen bei Null.

    Antworten
  6. Oh wie blöd 😈 –

    Thorsten lösch bitte den Doppelpost der „zweiten“ Teil sollte eigentlich nur ab HIER losgehen :

    Mehr zum „Nachdenken“….

    Ganz nebenbei, wer ab sofort für weniger als 14 Cent /kWh (voll) einspeist, muss mehr als das doppelt soviel einspeisen, um eine einzige seiner eigenen kWh sozusagen „zurückzukaufen“ 😯

    Es wird also höchste Zeit für PV-Anlagen die vollkommen „vertragsfrei“ einen Teilinselbetrieb ermöglichen – keine Ws mehr ins O-Netz. An die „häusliche Grundlast“ angepasste PV-Speicheranlagen, welche währen des Betriebs keinerlei Verbindungen zum „öffentlichen Netz“ haben. Leider auch keine der immer so vehement kritisierten Einnahmen. Allerdings längerfristig durch Eigenversorgung entsprechende Einsparungen.

    Die klassische „Schrebergarten-PV“ also – alles was man im „Dachgarten“ erntet wird selbst verbraucht. Die „energetischen Tomaten“ werden im Batteriespeicher „zum späteren Verzehr eingelagert“. Obwohl ich bereits eine Anlage Modelle „Überschusseinspeisung“ betreibe, denke ich derzeit intensiv über eine davon völlig getrennte „Kleinanlage“ nach. Ohne es verhindern zu können – oder es zu wollen ! – würden zwei derartige Anlagen in höchst erfreulicher Weise miteinander (virtuell !!) „interagieren“.

    Hinkender Vergleich – Im Supermarkt um die Ecke kaufe ich gelegentlich auch Gurken – meisten schnabuliere ich allerdings völlig „asozial“ die Gurken aus meinem Schrebergarten 😯 (alles gelogen in meinem Garten gibt es hauptsächlich Efeu, was eher ungenießbar bis giftig ist – ungefähr so wie das heutige „EEG“)

    U.U. ließe sich mit einem „modifizierten Smappee Energiemanager“ eine Dauermessung realisieren. Dadurch würde sich leider nur der „Frustfaktor“ erhöhen, wenn jemand sozusagen „life“ sehen könnte was da mit „seinen“ kWh so passiert. Was das „Detektieren“ von unterschiedlichen Kleinverbrauchern angeht, wird uns Thorsten ganz sicher noch berichten.

    Bei einer „Regelung“ welche sich flexibel an den „Sonnenstand“ anpasst, wären sicher nur die „Großgeräte“ von Interesse. Dabei wären (was z.B. Wärmeerzeugung angeht) irgendwelche „Kaskadenschaltungen“ denkbar um den Strom wenigsten stufenweise an die „Sonne anzupassen“. Bislang habe ich nur „händisch“ den Warmwasserspeicher zu- und weggeschaltet :roll: Ab bald wird eine Siemens LOGO das übernehmen. Ich möchte einfach auch mal ein wenig experimentieren. Gern würde ich auch mein Sch… Smartmeter (HAGER) permanent über meine häusliches Netzwerk ablesen. Es gäbe da zwei Schnittstellen (eine „hinter der Plombe“ und eine optische vorn am Gehäuse), die Infos dazu sind eher „mager“. Leider bin ich längst Rentner und meine „Beziehungen zum Fachhandel“ liegen bei Null.

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  7. Pingback: Erste Eindrücke vom Smappee Energiemonitor - Energieblog energynet

  8. Pingback: Neuer Energie-Monitor smappee reduziert Stromverbrauch › CleanThinking.de

    • Ja…. auf der Suche nach etwas speziellem? Für die Energie Daten Cloud können jetzt die Smappee Werte übernommen werden. Hinsichtlich der Auswertung und Geräteerkennung gibt es mehr Fragezeichen als zuvor. Und es gibt erste Demontage-Berichte…

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  9. Über die Addresse „http://smappee.local/smappee.html“ lässt sich auch im lokalen Netzwerk auf den Smappee zugreifen. Mittels „admin“ Passwort kann man hier einige Einstellungen vornehmen und auch in Echtzeit detaillierte Phasenmessdaten ablesen. Das hilft insbesondere beim Einrichten und erlaubt die Konfiguration der Phasenmessung auch bei „kreativen“ Stromkästen. Es lassen sich so gut einzelne Phasen umdrehen und auch anders belegen.
    Auszug aus den Phasenkonfigurationen die der Smappee erlaubt:
    * single phase (1 channel ip[100])
    * single phase + solar (2 channels ip[110])
    * dual phase 180d (2 channels ip[101])
    * single phase solar only (1 channel ip[010])
    * three phase 120d (3 channels ip[111])
    * three single phases (max 3 channels ip[111])
    * solar only three single phase (max 3 channels ip[111])
    * solar only three phases 120d (3 channels ip[111])
    * solar only two phases 180d (2 channels ip[101])
    * 6 single phases (6 channels uip[111] lip[111])
    * 3 phase load + solar 120d (6 channels uip[111] lip[111])
    * 2 x 3 phase 120d (6 channels uip[111] lip[111])
    Die App hat auch vor kurzem ein Update erhalten und man kann nun auch „Auslöser/Trigger“ konfigurieren die bei bestimmten Ereignissen (Strom, Zeit, Sonne, Ort, …) Schalter steuern.
    Da Linux mit sshd drauf läuft wird es in Zukunft ggf. auch Bastler geben…

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  10. Pingback: Mit der Smappee dem Netzbetreiber auf die Finger schauen | blog.stromhaltig

  11. Hallo,

    deiner war einer der wenigen Berichte, die ich finden konnte, als ich in der Entscheidungsphase für ein Smappee war. Zwischenzeitlich habe ich mich dafür entschieden und bin aktuell dabei, meine Erfahrungen unter http://blog.sven-kessler.net zusammen zu fassen. Da ich ein absoluter Amateur bin, was die Thematik „Strom“ angeht, sind die Berichte aus der Sicht eines typischen Kunden geschrieben. Ich möchte halt einfach, dass die doch recht teure Anschaffung so funktioniert wie versprochen und momentan stoße ich hier und dort noch auf Probleme. Daher der Blog, um ein paar weitere Erfahrungen für potentielle Interessenten bereit zu stellen.

    Gruß

    Sven

    Antworten
  12. Hallo Team,

    habt Ihr eine Ahnung was so ein Smappee in der Herstellung kostet. Ich frage mich, ob der Preis von 200 @ nicht ein bisschen happig ist.

    LG Stefan

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