Der 21. Juni eines jeden Jahres ist der Tag mit der längsten Dauer an Sonnenlicht. Fast 16 Stunden stehen zur Verfügung, die zumindest in diesem Jahr auf fast wolkenlosen Himmel getroffen sind. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber konnten in diesem Jahr 143 GWh in das Stromnetz eingespeist werden.

pv_strom_2014Bereits um 04:30 wurden 2 MW im Netz der TransnetBW eingespeist. Die letzte Einspeisung von Sonnenstrom erfolgte 21:45 mit 21 MW im Netz von Amprion.

Im Tagesverlauf bildete sich die bekannte Glockenkurve aus, die allerdings zwischen 10:30 und 16:00 Uhr eine fast gradlinige Entwicklung hatte.

Aktuell  sind in Deutschland etwa 36 GWp Leistung für Sonnenstrom installiert, wodurch sich für den Spitzenwert um 14:00 Uhr (15 GW) eine Nutzung von 42% der verfügbaren Kapazitäten ableiten lässt.

Die erzeugte Strommenge des Tages entspricht in etwa  der Leistung von 6 Großkraftwerken, oder dem Jahresverbrauch von 40.000 Haushalten.

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4 Gedanken zu “Mittsommer beschert 143 GWh Sonnenstrom

  1. Wie verlässlich mögen die Zahlen eigentlich sein ?

    OK bei Wahlen usw. sind die Hochrechnungen immer nah dran. Wo es um den „Streitwert“ PV-Leistung geht, möchte ich gerne wissen ob dies :

    ZITAT eex
    Aggregierte ex-post-Information über die tatsächliche Produktion aus Solarenergie

    Die Übertragungsnetzbetreiber bestimmen die eingespeiste Solarleistung für ihre Regelzone über eine Hochrechnung. Die Veröffentlichung erfolgt stündlich mit einem Zeitversatz von maximal zwei Stunden.

    Eine spätere Korrektur der übermittelten Werte, insbesondere zur Verbesserung der Datenqualität, ist möglich.
    /ZITAT

    und wenn ja, wie viel wohl von den tatsächlich abgerechneten Werten abweicht. Diese Abrechnung erfolgt ja erst am Jahresende und ist gerne auch mal fehlerhaft (bei mir schon zweimal). Nun bin ich mit meiner kleinen Anlage sicher alles andere als „repräsentativ“. Doch wo gibt es diese Werte als jährliche Zusammenfassung mit der Fehlerquote, welche ja durchaus da sein muss.

    Schön wäre es ja auch zu wissen in welchen Bereichen ein hoher solarer „Deckungsgrad“ bereits vorhanden ist und wo nicht ! Ganz sicher ist das ein „Betriebsgeheimnis“ wenn in bestimmten Dörfern, Kleinstädten, Regionen usw. kein Kohlestrom mehr benötigt wird – bzw. nach Jahres- und Tageszeit eine wie große Versorgung von „Außen“ erfolgen muss.

    Besonders auch, gibt es Bereiche wo einen echten Überschuss in die „übergeordneten Netze“ stattfindet ?

    Daten an meinem Standort zeigen 2014 weicht nicht allzusehr von 2012 ab (jedenfalls bis Dato). Obwohl der Juni noch weitere 8 Tage hat, ist das zweite Quartal spätestens übermorgen dem von 2012 gleich oder wird geringfügig höher ausfallen. Meine Anlage wird also weiterhin jährlich über 6 MWh ins O-Netz einspeisen. Etwa 36 % (von 10 MWh) verbrauche ich jählich selbst. Das (bislang) ohne jede gezielte Regelung des Eigenbedarf oder gar eine el. Speicherung für den Eigenbedarf.

    Eigentlich möchte ich in den Monaten ohne Heizbedarf (von einer FB-Heizung im Bad mal abgesehen) komplett „inseln“. WW wird derzeit noch „grob“ elektrisch erwärmt. Zukünftig über einen WW-Speicher mit Kleinwärmepumpe um auch in den übrigen Monaten wenigstens das WW solar zu erwärmen.

    Antworten
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