optimismus-verfahren

Beim Branchendienst Proteus-Solutions schreibt Hans-Josef Fell:

Trotz des enttäuschenden Ausgangs aller bisherigen UN Klimakonferenzen und der Erwartung, dass auch von der diesjährigen UN Klimakonferenz in Paris keine wirkliche Klimaschutzwirkung zu erwarten ist, tut sich viel in Richtung eines wirksamen Klimaschutzes: der Siegeszug der Erneuerbaren Energien beginnt sich nun auch weltweit in eine Reduktion der CO2 Emissionen auszuwirken.

Weltweit ist die CO2 Emission (leicht) rückläufig, allerdings sieht die Bilanz für Deutschland wegen Billigstroms aus Braunkohle nicht ganz so positiv aus. Das tägliche Monitoring der Kohlendioxid-Emission zur Stromerzeugung gibt Grund zur Sorge. Allein am Donnerstag zeigt die Uhr auf 892.799 Tonnen freigesetztes Treibhausgas.

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gsi2015

Am Vormittag des Freitag 27.03.2015 kam es im Umspannwerk Diemen südöstlich von Amsterdam zu einer Überlastung. Weite Teile der Stadt sowie der Flughafen Schiphol blieben in der Folge ohne Strom (vergl. Meldung bei Tagesschau.de).  Der Lastwechsel, zu dem es in Folge eines solchen Ereignisses kommt, ist auch aus Deutschland deutlich erkennbar.

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Wie die Kollegen von Energy-Post.eu berichten,  ist der PV-Markt in Europa im vergangenen Kalenderjahr um 30% zurück gegangen. Lediglich für Großbritannien konnte eine Steigerung der Geschäfte registriert werden. Die installierte Leistung belief sich nach Angaben des Branchenverbandes EPIA auf 7GWp. Noch vor einem Jahr ist man bis 2018 von einem konstanten Zubau zwischen 10-12GWp ausgegangen.

“the solar boom in the UK is the only highlight in Europe these days. At a time when solar power has lower cost than retail and often even commercial electricity, it is hard to understand why governments are not pushing much harder to tap the technology’s potential as the European Union is looking for sustainable and secure energy supply,” says Watson (EPIA)

Die endgültigen Zahlen werden im Juni im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes bekanntgegeben.

Gründe, den Ausbau wieder anzukurbeln gibt es einige. Der Chef des Übetragungsnetzbetreibers Tennet – Urban Keusse - äußerte sich Rückblickend auf die Sonnenfinsternis mit den Worten:

“Ich sehe kein technisches K.O.-Kriterium für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Es gibt kein physikalisches Gesetz, das dem entgegensteht.” (Quelle: Telepolis)

Successful applauding executives sitting at the table

Bekannt ist, dass die Kosten für den Aufbau eines Kapazitätsmarktes in Deutschland die Verbraucher mit zusätzlichen Kosten belasten würden. Im Marktdesign des VKU und BDEW – der sogenannte Dezentrale-Leistungsmarkt - sollen die Stromanbieter verpflichtet werden, zusätzliche Versorungssicherheitsnachweise einzukaufen, damit die Probleme in der Betriebsführung behoben werden können. Im Jahre 2016 wird ein sehr ähnliches Modell in Frankreich eingeführt mit durchaus positiver Wirkung auf die Deutschen Stromkunden.

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