ausfall_kohlekraft

Winter: Ungeplante Ausfälle vieler Kraftwerke könnte Stromversorgung gefährden

In den Wintermonaten steigt der Bedarf an Strom deutlich an. Die Stromversorger planen dafür den Einsatz von Kraftwerken ein, damit im Bedarfsfall die Versorgung sichergestellt ist. Durch regelbar Gaskraftwerke wird immer etwas mehr eingeplant, als tatsächlich benötigt wird. Kommt es dann zu einer Störung im Betrieb eines einzelnen Kraftwerkes, so wird die fehlende Erzeugung auf die anderen Kraftwerke verteilt.

Die aktuelle Störanfälligkeit der Steinkohlekraftwerke ist auch Anfang Oktober ungebrochen. Zu Beginn des Monats waren 42,6% der geplanten Erzeugung durch unvorhergesehene Ausfälle nicht verfügbar.

Weiterlesen

whitehouse

Energieausweise für historische und traditionelle Häuser

Bei älteren Gebäuden erwartet man oft, dass sie zugig und energie-ineffizient sind, aber je nachdem wie sie gebaut sind und in welchem Zustand sie sich befinden, können gerade alte Gebäude sehr stark in ihrer Energieeffizienz variieren. Die Energieeffizienz eines alten Gebäudes verbessert man, in dem man das Haus in einem guten Zustand hält. Dennoch kann sicherlich fast jedes ältere Gebäude hinsichtlich seiner Energieeffizienz verbessert werden, ohne seine besonderen Eigenschaften und Merkmale zu beeinträchtigen. Im Energieausweis findet man eine gesicherte Auskunft über die Energieeffizienz eines Hauses.

Etwas schwierig kann das werden, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht, denn es muss immer eine angemessene Balance zwischen Denkmalschutz und den Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz erreicht werden. Besonders zu beachten ist hier, dass Baumaßnahmen am Dach und an den Fassaden denkmalgeschützter Gebäude meistens genehmigungspflichtig sind. Generell gibt es bei denkmalgeschützten Gebäuden viele Vorschriften zu beachten, die auch von Bundesland zu Bundesland variieren.

Weiterlesen

drehstromzaehlerverbrauch

Deutschland verbraucht immer weniger Strom

Die Analyse des Stromverbrauchs von Deutschland im Zeitraum Januar 2010 bis Juni 2014 hat ergeben, dass einen deutlich abnehmenden Trend zeigt. Dies führt auf der einen Seite zur Entlastung der Netze, kann aber auch zu einer Bremse der Energiewende werden.

Zwischen 2011 und Mitte 2014  ist der 12 Monatsschnitt von 45,6 Terrawattstunden auf 42,7 Terrawattstunden  zurück gegangen. Auffallend sind die geringeren Spitzenlasten im Beobachtungszeitraum.

Weiterlesen