Neue EU-Richtlinie für Staubsauger – Daten und Fakten

Mit einer weiteren Richtlinie will die EU energiefressende Staubsauger aus dem Verkehr ziehen. Demnach dürfen Geräte mit mehr als 1600 Watt ab September 2014 nicht mehr verkauft werden. Eine weitere Drosselung folgt ab 2017. Dann darf die Leistung der Haushaltsgeräte maximal 900 Watt betragen. Mit Hilfe der EU-Ökodesign-Verordnung will die EU wesentliche Klimaschutzziele erreichen.

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Offener Brief an Sigmar Gabriel zur EEG-Reform

Ab 1. August 2014 tritt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Nach der gefühlt 100. Änderung dieses Gesetzes zeichnet sich ab, dass Klimaschutz und Energiewende hinter den Interessen der Industrie stehen.

Sein Mäntelchen nach dem Wind hängen ist etablierte Politik in unserem Lande. Noch vor der Großen Koalition stellte sich die Meinung von Sigmar Gabriel völlig anders dar.

Doch mit groß angelegten Kampagnen überregional für das neue Gesetz Werbung zu machen und damit Medienmaipulation zu betreiben, ist eine andere Hausnummer – und eine völlig neue Erfahrung.

Sucht man Zeitungsanzeigen zu Themen wie “Rente mit 63″, Familienpolitik oder PKW-Maut, so stellt man recht schnell fest: es gibt keine.

Man sollte davon ausgehen, dass Gesetze, die in einer Demokratie verabschiedet werden, keinerlei Zeitungswerbung benötigen. Im Fall der Energiewende scheint das nicht der Fall zu sein. Bei dieser Kampagne des Bundesministers kommt einem recht schnell ein treffendes Wort in den Sinn: Demagogie.

Manuel Gonzalez Fernandez von der Milk the Sun GmbH und Mitglied der Energieblogger hat diese Werbekampagne zum Anlass genommen, einen offenen Brief an Sigmar Gabriel zu schreiben, den blog.stromhaltig  gerne mit unterzeichnet hat.

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Regelleistung: Goldgräberstimmung im Strommarkt

Trotz gestiegener Prognosequalität und besseren technischen Möglichkeiten der Verbrauchsbestimmung für Strom, gelingt es dem Intraday Handel an der Strombörse immer schlechter das kaufmännische Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage mit dem physikalischen Gleichgewicht aus Erzeugung und Verbrauch in Einklang zu bringen. Es profitieren eine zunehmende Anzahl der Anbieter von Regelleistung für das Deutsche Stromnetz.

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Kapazitätsmärkte maximal regional

Es wird viel über Kapazitätsmärkte nachgedacht, so auch in einer aktuellen Studie der EnBW AG auf die Jochen Hauff im DEZ-Blog eingeht:

Eine länderübergreifende Abstimmung erscheint zudem geboten, um die entstehenden Verteilungsfragen politisch zu flankieren. Betreiber von Kernkraftwerken in Frankreich und Belgien können stark von steigenden CO2 Preisen sowie von Kapazitätsmärkten profitieren, während Kohle- und Gaskraftwerke in Deutschland und den Niederlanden auch bei Einführung eines Kapazitätsmarktes nicht unbedingt Vollkostendeckung erreichen.

Was hier mit Ländern und nationalen Interessen argumentiert wird, offenbart eine der größten Schwächen, die von Anhängern der Kapazitätsmärkte bislang ignoriert werden: Der Strom muss auch irgendwie transportiert werden.

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Alle intelligenten Geräte der Welt verbrauchen zusammen mehr Strom als Deutschland

Die internationale Energieagentur warnt in einer aktuellen Studie vor dem Internet der Dinge als großer Stromverschwender. Kaspar Wolfensberger fasst bei CE Today zusammen:

Konkret sahen die Zahlen für 2013 laut Studie wie folgt aus. Die 14 Milliarden mit den Netz verbundenen Geräte hatten einen Stromverbrauch von 616 Terawattstunden. Gut 400 Terawattstunden wurden dabei für den Standby-Modus gebraucht. Die IAE warnt nun, dass mit der Zunahme von intelligenten Gegenständen diese Zahl bis 2025 um den Faktor zwei wachsen könnte. Als Beispiel nannte die Behörde hierfür die Steuerung von Gegenständen via Smartphone. Um eine solche zu ermöglichen, müssten diese ständig mit einem Netzwerk verbunden sein.

Am Beispiel des STUDIO® Thermo-Kaffeeautomat, welcher bei Aldi-Süd angeboten wurde, kann man sehr schön sehen, dass auch wenig Intelligenz für Grundlast sorgt.

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Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist.