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Alle intelligenten Geräte der Welt verbrauchen zusammen mehr Strom als Deutschland

Die internationale Energieagentur warnt in einer aktuellen Studie vor dem Internet der Dinge als großer Stromverschwender. Kaspar Wolfensberger fasst bei CE Today zusammen:

Konkret sahen die Zahlen für 2013 laut Studie wie folgt aus. Die 14 Milliarden mit den Netz verbundenen Geräte hatten einen Stromverbrauch von 616 Terawattstunden. Gut 400 Terawattstunden wurden dabei für den Standby-Modus gebraucht. Die IAE warnt nun, dass mit der Zunahme von intelligenten Gegenständen diese Zahl bis 2025 um den Faktor zwei wachsen könnte. Als Beispiel nannte die Behörde hierfür die Steuerung von Gegenständen via Smartphone. Um eine solche zu ermöglichen, müssten diese ständig mit einem Netzwerk verbunden sein.

Am Beispiel des STUDIO® Thermo-Kaffeeautomat, welcher bei Aldi-Süd angeboten wurde, kann man sehr schön sehen, dass auch wenig Intelligenz für Grundlast sorgt.

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Der Zubau von Gestern ist die Ungewissheit von morgen

Als in den frühen 2000er Jahren die ersten Photovoltaik-Anlagen unter das Dach der EEG-Einspeisevergütung gerutscht sind, da waren 20 Jahre Zeit sich über mit dem Zeitpunkt “Danach” zu beschäftigen.  Mittlerweile sind wir eine Dekade weiter und in der Geschwindigkeit der Strompolitik gesprochen, werden “morgen” die ersten Anlagen aus der Einspeisevergütung purzeln. Was dann? Gehen die Anlagen vom Netz? Abgeschrieben = Vergessen? – Die Antworten fehlen, wie die Ideen zu Geschäftsmodellen.

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Lastprofile – 4 Profile und ihre Treffsicherheit zu Max-Musterhaushalt

blog.stromhaltig hat schon sehr oft über die Standardlastprofile geschrieben. Bei einem privaten Stromtarif sorgt der Energieversorger dafür, dass entsprechend eines sogenannten H0 Lastprofils für den Kunden immer Strom irgendwo in das Netz eingespeist wird. Durch das Fehlen zeitgemäßer Verfahren und Prozesse, stimmt diese Menge nicht mit dem Verbrauch des Kunden überein. Das Netz muss irgendwie diese Mengendifferenz ausgleichen, da immer nur soviel Strom erzeugt werden darf/kann, wie genau zu diesem Zeitpunkt entnommen wurde.

Einige Schwächen der Standardlastprofile wurden bereits in den vorhergehenden Beiträgen angesprochen. So ist die Grundlast in der Nacht tendenziell zu hoch, wodurch in der Nacht für private Haushalte mehr Strom eingespeist wird, als tatsächlich entnommen wird. In diesem Beitrag sollen vier Profile auf die Treffsicherheit (= Profiltreue) untersucht werden.

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Denkbar sei die Einrichtung von Kapazitätsmärkten

Mit diesen Worten schließt die Meldung zur Sommerpressekonferenz der Kanzlerin, über die Franz Alt berichtet. Zwei Gutachten im warnen die Bundesregierung vor der übereilten Einführung dieses neuen Spielfeldes im Milliardenpoker, so der Spiegel.

Kapazitätsmärkte darf es nur für verlässliche Stromerzeugung geben. Zum Beispiel, wenn wie im BINE Projekt von “nur” 99,994% Verfügbarkeit eines Angebotes für Regelenergie aus Windkraft ausgegangen wird.

10 GW Leistungseinschränkung, wie sie am 21./22.07.2014 durch Streinkohle, Braunkohle und Gaskraftwerken vorliegen, kann man wohl kaum als verlässliche Kapazitäten bezeichnen.

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Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist.