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Inoffizielle Vorgeschichte zum Autostrom der STROMDAO

Geschichten versüßen so manche Abende in geselliger Atmosphere. Und die Weihnachtszeit ist Geschichtenzeit. Doch heute geht es nicht um Rotkäppchen und den bösen Wolf, sondern um Elektroautos und deren Stromtarife. Wir schreiben das Jahr 2017 und jeder Stromanbieter versucht mit medial hübsch aufbereiteten Stromtarifen den boomenden Markt der Elektroautobesitzer zu bedienen. Doch während man bei den E-Autos selbst schon kurz vom dem Durchbruch in Sachen autonomes Fahren steht – also dem iPhone auf Rädern  – sind wir bei den Autostromtarifen nunja beim Nokia 3310.

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2016-12-27 18.00.16

Beitrag bei Der ZEIT

Als Entwickler des GrünStrom-Index wundere ich mich über diesen Beitrag ziemlich. Obwohl den Autobauern, als auch den Stromversorgern bekannt, wird dessen Existenz schlicht ignoriert.

Jedes E-Mobil hat heute eine sogenannte Ladesteuerrung. Diese sorgt dafür, dass nicht immer die gleiche Energie zum Laden verwendet wird. Sind zum Beispiel 8 Stunden (in der Nacht, oder bei der Arbeit) Zeit für das Laden, so kann das Auto selbständig optimieren, wann es die Energiemengen aus dem Netz zieht.

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Kraftwerk Schkopau bei Nacht
Kraftwerk Schkopau bei Nacht
Kraftwerk Schkopau bei Nacht

Steht man auf einem Parkplatz knapp 500 Meter vom Kraftwerk Schkopau entfernt bei Nacht, so bleibt einem fast der Atem stehen. Hoch ragen die Kühltürme in die Luft, die überschüssige Energie, die nicht als Heizwärme oder Strom benötigt werden in den Nachthimmel entlassen. Das Uniper Kraftwerk aus den Mitte 1990er Jahren erinnert an die Prachtbauten die Speer einst in Berlin plante. Kolossal, Mächtig – 450 MW in der Spitze. Das reicht zusammen mit dem benachbarten Kraftwerk  Lippendorf aus, um sieben Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Oder für den richtigen Wums, der von der chemischen Industrie im Umland von Halle benötigt wird.

Man könnte auf dieses Pferd setzen. Zum Beispiel am 05.09.2017 von 07:45 bis  08:45 Uhr, den da musste das Kraftwerk einen Technical Failure melden. Aus 450 MW „Zuverlässiger Stromversorgung für die Chemische Industrie“ wurden 40 MW „Zappelstrom“.

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Successful applauding executives sitting at the table
  1. Umwandlung der Zahlungsverpflichtung in einen offenen Fonds
  2. Integration der Letztverbraucher und Kleinerzeuger in die Marktkommunikation
  3. Vertragsfreiheit bei Stromverträgen (Energiepreis von 0€, Kapazitätsnutzungsentgelte)
  4. Gesetzliche Verankerung aller Komponenten des Hybridstrommarktes und Erweiterung der Marktmechanismen
  5. Entflechtung des BDEW und/oder Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  6. Verursachergerechte Zuordnung der Re-Dispatchkosten
  7. Förderung von industriellem Gemeinschaftseigentum an Produktionsanlagen
  8. Digitalisierung für neue Stromprodukte
  9. Vereinfachung des EnWG, StromNZV… für effizientere Umsetzung
  10. Kosten der Stromlogistik verursachergerecht aufteilen.
Veröffentlicht unter Lobby.