DLR,IRENA und CEM stellen globalen Atlas für Sonnen- und Windenergie vor

Eine weltweite Übersicht über die Potentiale erneuerbare Energien sollen nun für Investoren in einem einzelnen Portal zusammengeführt werden. Das Ziel ist es, die verfügbaren Energiemengen lokal und global erkennbar zu machen – und so Defizite und Überschüsse auszugleichen.

Eigentlich wollte ich nun noch einen Link oder Informationen bereitstellen, wie man die Daten für eigene Berechnungen nutzen kann. Wie zum Beispiel Data Scientists helfen könnten ein verlässliches Vorhersagemodell auch für Konflikte durch ungleiche Energieverteilung in der Zukunft zu erstellen….

Bitte IRENA: Schafft einen Open-Data Zugang!

Die wohl einfachsten Spartipps: Wäsche einweichen (und Reis)

Wäsche vor dem Waschen einweichen

Wäsche vor dem Waschen einweichen

Es gibt wahrscheinlich 1000 Möglichkeiten Strom zu sparen. Heute daher zwei Tipps, die ca. 20% an Energie einsparen, wenn man etwas vorausschauend handeln kann.

Wäsche für ca. 20 Minuten einweichen vor dem Waschen.
Durch die Verkürzung des Waschgangs wird weniger Energie verbraucht. Noch mehr spart man, wenn man das Wasser aus einem Kondenstrockner nimmt und immer in einem Eimer sammelt. Dieses hat dann bereits Raumtemperatur und kühlt die Wäsche nicht noch ab.

Reis vor dem Kochen in Wasser einweichen
Die Zubereitung von Reis geht deutlich schneller, wenn man vorher den Reis in Wasser einlegt. Möglich wird dies, da der Reis die ersten Minuten im Wasser ohnehin nichts mit der zugeführten Wärme anfangen kann.

 

Schmutzige Wolke beim Apfel, Minniweich und Buchladen

Schmutzige Cloud

Schmutzige Cloud

Der Betrieb einer Cloud benötigt Strom. Viele Strom…. doch woher kommt dieser Strom. Bereits beim Backuptag haben wir hier darauf hingewiesen, dass man sich bei Cloud-Produkten einmal die Frage nach der Nachhaltigkeit stellen sollte. Jetzt hat Greenpeace die verschiedenen Anbieter von Cloud-Computing untersucht. Das Ergebnis: Einige bekannte Namen nutzen lieber Kohle- oder Atomstrom.

Sparen für den Export

Insgesamt 6.000 Gigawattstunden hat Deutschland im letzten Jahr exportiert, so die Meldung im Hamburger Abendblatt. Da man sich diese Zahl kaum vorstellen kann, es sind 6.000.000 kWh – oder der Verbrauch von ~1.700 Haushalten.  Bedenkt man die Gesamtanzahl der Haushalte in Deutschland, so ist dies eher eine geringe Menge. In vielen Beiträgen wird auf den Beinahzusammenbruch im Februar hingewiesen, ohne auf die Gründe einzugehen, die dafür gesorgt haben .  Das Sparen von Strom in Deutschland eigentlich fast immer zu Export führt, kann man auf Basis von historischen Daten bereits seit längerem ablesen.

Die schlechte Nachricht dürfte zwischen den Zeilen versteckt sein. Bis zum Jahre 2020 soll auch der Stromverbrauch um 20% unter dem Verbrauch von 2007 liegen, so sehen es die Ziele der Europäischen Union vor. Im Berichtsjahr, war der Rückgang des Verbrauchs allerdings lediglich bei unter 0,1 Prozent, wie bei Spiegel-Online zu lesen ist.

Für Deutschland ist damit noch nicht alles verloren. Die Klimabilanz können Länder künstlich aufbessern, indem sie virtuell Strom kaufen, der im Verkäuferland verbraucht wird. Aktuell will Griechenland so seine Exporte aufbessern.

Hintergrund: Wie wird erkannt, ob mehr oder weniger Strom benötigt wird?

Nachdem hier schon häufiger über das Thema Stromeinspeisung berichtet wurde, wird es Zeit einmal vereinfacht zu erklären, wie eigentlich das Stromnetz in Europa gesteuert wird, d.h. wie ermittelt wird, ob mehr Strom benötigt wird (Kraftwerke an) oder Überkapazitäten vorhanden sind. Dabei geht es nicht um die Planung für die Zukunft, sondern über den aktuellen Augenblick (Sekundenbruchteil).

Der Hauptindikator ist die Netzfrequenz (50hz).

Das Verbundnetz in ganz Europa wird mit dieser Frequenz betrieben, jedoch muss man sich nicht ein komplexes Netzwerk ansehen, sondern kann sich vereinfacht einen Dynamo  (Erzeuger) und einen Verbraucher vorstellen. In der Ausgangssituation dreht der Dynamo mit einer konstanten Frequenz von zum Beispiel 50 Umdrehungen. Sobald der Verbraucher mehr Energie benötigt, wird die Umdrehungsgeschwindigkeit abnehmen und die Frequenz nach unten gehen, wenn nicht zusätzliche Energie beim Dynamo zur Verfügung gestellt wird.

Werden sehr viele Dynamos (Erzeuger) und sehr viele Verbraucher in einem Grid zusammen geschaltet, so ist dieses Grid rein aus den physikalischen Gegebenheiten “smart”, denn es wird auch je nach Verhältnis von Erzeugung und Verbrauch in der Frequenz sich verändern.

Aktuelle Frequenz in Europa

Aktuelle Frequenz in Europa

Weil durch einfaches Messen der Frequenz die Leistung reguliert werden kann, spricht man auch von der Regelleistung.

 

Telekom und die Zuhausekraftwerke

Wie die Medien heute melden, möchte die Telekom in das Geschäft mit Energie einsteigen. Der Mann der bekannten TV Talkerin Maybrit Illner war vor einigen Jahren angetreten, neue Geschäftsfelder für den einstigen Telefon Monopolisten zu finden.  Das Geschäft mit Stromkapazitäten scheint da eigentlich sehr nahe liegend, da sehr lukrativ. In Zukunft möchte man ein Mini-Kraftwerk in die Eigenheime liefern. Diese Kraftwerke können dann bei Bedarf per Fernschalte aktiviert werden und für Wärme und eben Strom sorgen, wenn dieser sehr teuer ist. Wie lukrativ dieses Geschäft ist, sollte spätestens nach dem 9. Februar 2012 bekannt sein, als der Preis für Strom so hoch war, dass nur durch Rückgriff auf die Regelleistung ein Kollaps verhindert werden konnte.

Wichtige Grundlage für diesen Einstieg könnte eine Kooperation von vor einem Jahr sein. Damals wurde zwischen E.ON und Telekom eine Zusammenarbeit für die Verteilung von SmartMetern in Verbindung mit einem Stromtarif beschlossen. Wo die Telekom auch heute ihre Stärke sieht, kann man in der Meldung von damals ablesen:

Mit einer Verbindung von Strom- und Datenfluss wollen die Versorger Verbrauchsdaten zeitnah sammeln und Stromangebot und -nachfrage besser in Einklang bringen. (Quelle: Teltarif)

Kommunikation & Datenverarbeitung scheinen noch immer eine Schwachstelle in der heutigen Versorgerlandschaft zu sein. Schade, dass die Telekom nun Stadtwerke als ihre “Kunden” ansieht und nicht die Verbraucher, denn gerade dort gibt es bislang nur wenige Ansätze die Kommunikation zu verbessern und mit mehr Transparenz zu nachhaltigem Ressourceneinsatz zu kommen.

Stromsparen im heimischen Garten

20cm Moonlight (Solar)

20cm Moonlight (Solar)

Die Gartenzeit beginnt und gerade jetzt im Frühjahr benötigt man schon frühzeitig etwas Beleuchtung. Schlecht, wenn sich dies sofort auf der Stromrechnung bemerkbar macht.

Egal, ob es um Erdspieße mit Helligkeitssensor oder um Bodeneinbaustrahler für eine Terrasse handelt, im neuen Shop-Bereich Für den Garten finden sich eine Auswahl von Leuchtmittel für den heimischen Garten, die nicht nur für gute Atomsphäre bei einem Sommerabend, sondern auch beim Erhalt der Stromrechnung sorgen.

Nachhaltiger Umgang mit Energie – Das Neuste per Mail oder RSS

Lesestoff für den RSS Reader, oder eine tägliche Zusammenfassung per Mail kann man nun mit dem RSS-Bundle (OPML) von Stromhaltig.de bekommen. Damit endet auch der österliche Rundgang durch die Welt der unterschiedlichen Blogs rund um die Themen Strom, Energiesparen, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und natürlich Stromerzeugung. Das Bundle enthält insgesamt 66 geprüfte Quellen (Blogs). Sollten bestimmte Quellenwünsche bestehen, dann bitte einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Energie Informationen per Mail an:

via Google- FeedBurner

Die Auslieferung der täglichen Updates per Mail ist 100% Spamfrei. Es wird der Dienst “Feedburner” von Google verwendet, der wirklich nur das ausliefert, was von mir als Quelle angegeben wurde. Die Abmeldung ist sehr leicht per Mausklick zu jeder Zeit möglich.

Stromhaltig - Energie und Nachhatigkeit

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Die Energie-Blogosphere ein Rundgang – Ostersonntag Edition

Es geht weiter im Rundgang durch die Blogosphere der Blogs, die dem Thema von Stromhaltig.de entsprechen: Mehr Bewußstsein beim Stromverbrauch – und dadurch mehr Nachhaltigkeit.

Stromblog von Stromauskunft

Stromblog von Stromauskunft

Stromblog von Stromauskunft

Der Blog von Stromauskunft.de informierte bereits im Februar 2008 seine Leser über Neuigkeiten rund um das Thema “Strom”. Aktuell beschäftigt man sich um das Thema Datenschutz bei Smart Metern. Bereits seit längerem wird dieses Thema diskutiert, kann man aus den Verbrauchswerten letztendlich nicht nur Rückschlüsse ziehen, ob der Kunde zu Hause ist, sondern sogar welches TV-Programm er gerade schaut (wenn ich auch bezweifle, dass dieses Verfahren dank Latenzen bei heutigen Digitalreceivern fehlerfrei funktioniert). Der Stromblog bringt ca. 2 Beiträge pro Woche und gliedert sich in das Angebot des Vergleichsportals Stromauskunft aus Harsewinkel ein.

Energynet

Energynet

Energynet

Ein sehr umfangreiches Projekt, welches unter der Leitung von Andreas Kühl hier entstanden ist. Im Gegensatz zu anderen Informationsquellen wird hier auch gerne einmal ein Blick hinter die Kulissen geworfen. So findet man aktuell die Antworten zum SmartGrid von der EnBW. Mit 7 Beiträgen pro Woche findet man hier eigentlich immer spannende Neuigkeiten aus dem Bereich der modernen Stromversorgung.

Und wer nicht abwarten möchte, bis hier weitere Blogs vorgestellt werden, der kann sich die von Energynet erstellte Liste von Energieblogs bei Google-Docs einmal ansehen.

Die Energie-Blogosphere ein Rundgang – Karfreitags Edition

Anzahl der Blogposts rund um mehr Nachhaltigkeit beim Strom.

Anzahl der Blogposts rund um mehr Nachhaltigkeit beim Strom.

Frühlingserwachen in der Energiewelt. Gerade in den letzten Tagen ist die Anzahl der Meldungen in der Blogosphere stark angestiegen. Rechtzeitig zum Osterfest daher ein kleiner Rundgang durch die verschiedenen Blogs, die sich mit dem Thema Strom, dessen Verbrauch und Produktion beschäftigen. Zum Abschluss einige Möglichkeiten, wie man selbst einen Überblick über die Quellen bekommt.

Vollständig ist die Liste selbstverständlich nicht, da es mit Sicherheit noch etliche weitere Blogs zum Thema gibt. Sollte dennoch einer fehlen, dann bitte einen kurzen Kommentar hinterlassen und den Link zum Blog nicht vergessen.

Energieblog24

EnergieBlog24

EnergieBlog24

Aktuell beschäftigt man sich beim Energieblog24 mit dem Thema Geldanlagen in grün. Gemeint ist natürlich nicht der Dollar, sondern in  grüne Technologie. Vorgestellt wird Pure Blue aus Hamburg, welches renditestarkte Anlagemöglichkeiten verspricht, trotz Q.Cells Pleite in der letzten Woche. Ansonsten ist man beim EnergieBlog24 sehr weit mit den Themen aufgestellt und erreicht damit rund 26 Veröffentlichungen pro Woche, die von Rainer Brosy Webprojekte aus Frankfurt eingestellt werden. Mein persönlicher Eindruck von diesem Blog ist sehr gut – nur das Fehlen von Quellen-Links bei den Beiträgen stört mich etwas.

Econitor

Econitor

Econitor

Kein klassisches Blog, sondern ein Magazin findet man bei Econitor. Neben dem Magazin findet sich auf der Webseite eine gehostete Energiemanagement Lösung, die ich in den nächsten Tagen einmal ausprobieren will. Bisher habe ich zu dazu immer Discovergy in Kombination mit meiner Heimautomatisierung via IP-Symcon verwendet. Das aktuellste Thema im Magazinbereich der Webseite sind Sommerreifen und ihre Auswirkungen auf den Spritverbrauch, was man beim Kauf beachten sollte und wie viel Geld man mit der richtigen Wahl sparen kann. Mit 4-5 Beiträgen pro Woche kann man im Magazin rechnen. Betrieben wird es von der Berliner Firma Econitor GmbH mit ihrem Geschäftsführer Christoph F. Jugel.

Weiter geht es am Ostersamstag…