synchron

Stromnetz: Synchron per Marktdesign

Eine der größten Herausforderungen eines zukünftigen Strommarktes ist es, die Marktentwicklung mit den physikalischen Gegebenheiten abzustimmen. Im Stromnetz muss immer soviel Strom eingespeist werden, wie zeitgleich entnommen wird. Jegliche Abweichungen zwischen Marktgeschehen (Angebot/Nachfrage) und physikalischem Stromfluss verursachen eine Verzerrung.

Diese Unstimmigkeit zwischen realer Welt und ökonomischer Abbildung führt zu Kosten die bislang verallgemeinert werden, da sie nicht den Verursachern zuzuordnen sind.

Ein Hybridstrommarkt adressiert diese Herausforderung, in dem es dem Stromverbraucher die Möglichkeit einräumt seinen Verbrauch mit der Erzeugung zu synchronisieren.

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braunkohle

25 Jahre nach Mauerfall: Zerstörte Stromwirtschaft im Westen

In der DDR gab es nur ein wirklich produktives Kernkraftwerk für die Sromerzeugung in Rheinsberg. Die Einspeisung mit 70 MW kann aus heutiger Sicht eher belächelt werden. Der größte Teil der benötigten elektrischen Energie stammte aus Braunkohle oder Steinkohlekraftwerken. Der Tagebau in der Lausitz – somit im eigenen Land – machte die Versorgung mit dem Rohstoff günstig.

25 Jahre nach dem Ende der DDR sorgen diese Besonderheiten für die größten Probleme im Stromnetz und einem Stillegungsstop im Westen der Republik.

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flaeche

Quark aus Schleswig-Holstein

Vorwarnung:
Dieser Beitrag dokumentiert hervorragend das Verständnis des Elektrizitätsystems bei EE-Gegnern.  (In Anlehnung an Bert Robel)

Sie ist wieder da! Die Panik vor dem Blackout. Zum Thema mehrtägige Stromausfälle in einer Zivilgesellschaft meint der SWH-Landtag Dr. Rolf-Oliver Schwemer (CDU) in der SHZ:

 „Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario steigt“

Zugegeben, der Betrieb von Stromnetzen wird komplizierter – und der Strom aus Erneuerbaren Anlagen muss anders versorgt werden, wie der aus Kernkraftwerken.  Warum muss man in einem journalistischen Beitrag lauter Beweise anführen, die 0,nix mit Wind und Sonnenstrom zu tuen haben.  Letztendlich fördert es doch, dass irgendwann den Netzbetreibern der Geldhahn zugedreht wird und die tatsächlichen Herausforderungen ungelöst bleiben.

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zufall

Schicksale und Zufälle im Kraftwerkspark

Eine Planerfüllung von 99,7%, dass kennt man in der Wirtschaft sonst nicht. Am vergangenen Wochenende meinte es das Schicksal mal wieder gut mit uns! Die Einrichtungen zur Stromerzeugung verfehlten nur sehr knapp das gewünschte Ziel.

Etwas spielte der Zufall in die Hände – so wurde aus Windkraft 55,5% mehr Strom erzeugt als vorgesehen und fing 41 GWh ungeplant ausgefallene Steinkohle und 15 GWh gestörte Braunkohle vollständig ab. Zufälle gibt es…

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Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist.